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Sonntag, 17. Nov. 19

ZahnbehandlungStutt­gart - Vor einem Zahn­arzt­besuch im Ausland kann sich das Erstel­len eines Heil- und Kos­ten­plans lohnen. Das gilt vor allem, wenn es um Zah­ner­satz geht. Den Kos­ten­plan sollte der Haus­zahn­arzt erstel­len.

Berlin - Nach dem Anstieg sel­tener Sal­monel­lener­kran­kun­gen im Januar hat das Bun­des­insti­tut für Risi­kobe­wer­tung erneut vor dem Verzehr von rohem Schwei­nefleisch gewarnt.

Hamburg - Ein ange­bore­ner Herz­feh­ler bei Kindern lässt sich heute in der Regel gut behan­deln. Dies wurde auf dem Jah­res­kon­gress der Deut­schen Gesell­schaft für Tho­rax-…

Hei­del­berg - Wenn Pati­enten zugleich unter Dia­betes und Blut­hoch­druck leiden, erhöht sich das Risiko von Fol­geer­kran­kun­gen beträcht­lich. Darauf weist die Deut­sche Hoch­druck­liga (DHL) in Hei­del­berg hin.

Hamburg - Früh­zei­tig zum gesun­den Leben moti­vierte Pati­enten haben lang­fris­tig bessere Erfolge nach einer Bypass-Ope­ration. Ein psy­cho­logisch beglei­tetes Pro­gramm zur Verän­derung des Lebens­stils bereits vor der…

Ber­lin/Han­nover - Vor dem Früh­jahr sollte der Impf­schutz gegen Tetanus über­prüft werden. Sofern in den ver­gan­genen zehn Jahren keine Impfung erfolgt ist, ist eine Auf­fri­schung fällig.

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Energisches Vorgehen gegen das Rauchen scheitert an Tabak-Lobby

Erfurt - Ein energischeres Vorgehen gegen das Rauchen scheitert nach Expertenansicht in Deutschland vor allem an der Stärke der Raucher-Lobby.

Raucher

Junge Frau betrachtet überdimensionales Foto einer Zigarette. Archiv: 31.05.2004

„Die Tabakindustrie ist in Deutschland ungeheuer mächtig und finanzstark”.

Dies sagte der Leiter des Instituts für Nikotinforschung und Raucherentwöhnung in Erfurt, Knut-Olaf Haustein, in einem dpa-Gespräch. „Jeder Arbeitnehmer erwirtschaftet in dieser Branche einen Jahresumsatz von rund einer Million Euro - das ist mehr als in jedem anderen Industriezweig.”

Durch die finanzielle Macht der Konzerne würden politische Entscheidungen beeinflusst. Es sei beispielsweise schwer nachvollziehbar, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) einige Millionen Euro von der Tabakindustrie annehme und für Schulprojekte und fragwürdige Plakate gegen das Rauchen verwende. Gleichzeitig investierten die Konzerne allein in Deutschland rund 350 Millionen Euro jährlich in Werbung. „Wir brauchen ein generelles Werbeverbot für Rauchwaren”, forderte Haustein. „Aufklärung, die nicht von Verboten flankiert wird, zieht nicht.”

Die Warnung der Unternehmen, dass mit zurückgehender Raucherzahl Tausende Angestellte der Tabakindustrie ihren Arbeitsplatz verlören, führt Haustein zufolge in die Irre. „Wir würden sehr viel mehr gewinnen als verlieren”, sagte er. Geld, das derzeit für Zigaretten ausgegeben wird, werde in andere Wirtschaftszweige fließen.

Auch das Argument, dass umfassende Rauchverbote in die Persönlichkeitsrechte eingriffen, hält der Instituts-Chef für fragwürdig. „Im Verkehr werden Fahrer auch in ihrer Persönlichkeit eingeschränkt - dank der strengen Regeln haben wir aber weniger Verkehrstote.” Auf den Straßen stürben bundesweit etwa 15 Menschen täglich, durch das Rauchen mehr als 380. „Die Kosten für Raucherkrankheiten sind eine enorme Last für die Gesellschaft. Und das alles zahlen die Nichtraucher mit.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/gesundheit/t/rzo127704.html
Montag, 14. Februar 2005, 15:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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