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Dienstag, 15. Februar 05

MinardiWien - Der Öster­rei­cher Patrick Frie­sacher fährt in der neuen Saison für das For­mel-1-Team Minardi. „Ein Traum ist wahr gewor­den”, sagte der 24 Jahre alte Renn­fah­rer nach der bekannt gege­benen Ent­schei­dung durch…

-Frank­fur­t/Main - Bran­chen­füh­rer Ferrari hat mehr­mals über einen Rückzug aus der Formel 1 nach­gedacht. „Wir haben sehr oft darüber dis­kutiert, die Formel 1 zu ver­las­sen, weil sie zu viel Geld kos­tete”…

Monte Carlo - Der franzö­sische For­mel-1-Renn­stall Renault hat Serien-Welt­meis­ter Ferrari eine klare Kampf­ansage gemacht. „Für das Renault-Team schlägt 2005 die Stunde der Wahr­heit.

Bombay - Als erster Inder wird Narain Kar­thi­keyan Fahrer in der Formel 1. Der 28-Jäh­rige nahm nach eigenen Angaben ein Angebot des Teams Jordan Grand Prix für die Saison 2005 an.

Ferrari dachte an Formel-1-Ausstieg

Frankfurt/Main - Branchenführer Ferrari hat mehrmals über einen Rückzug aus der Formel 1 nachgedacht.

Roter Renner

Michael Schumacher rast im durch eine Kurve.

„Wir haben sehr oft darüber diskutiert, die Formel 1 zu verlassen, weil sie zu viel Geld kostete”, sagte Teamchef Jean Todt der englischen Zeitung „The Times”.

Ferrari sei ein kleines Unternehmen und müsse die Kosten abdecken. Der Rennstall hätte in die Lage kommen können, mit der Formel 1 aufzuhören, konstatierte Todt. Mit der von den anderen neun Rennställen teilweise heftig kritisierten Zustimmung im vergangenen Monat zu einem neuen Concorde Agreement von 2008 bis 2012 garantierten die Italiener indes bereits ihren Verbleib in der Königsklasse des Motorsports. Die alte Übereinkunft endet 2007.

Der Alleingang soll Ferrari angeblich 100 Millionen US-Dollar von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone gebracht haben. „Wir konnten nicht blind einen neuen Weg einschlagen und es war an uns, die Zukunft von Ferrari in der Formel 1 zu sichern”, erklärte Todt mit Blick auf die von der Herstellervereinigung geplante Konkurrenzserie GPWC von 2008 an.

Todt geht davon aus, dass früher oder später „Realität und Logik” auch die anderen Teams, die noch nicht das die Abläufe und Verteilung der Erlöse regelnde Concorde Agreement unterschrieben haben, zu derselben Entscheidung bewegen werde. So war die Finanzspritze offenbar auch für Michael Schumachers Rennstall Ferrari von großer Bedeutung, obwohl Todt dies verneinte. Der Trend zunehmender Kosten ohne zusätzliche Einkünfte hätte allerdings die Fragen nach der Zukunft von Ferrari auf die Agenda gebracht, erklärte er, nachdem der Rennstall aus Maranello als einziges Team seit WM-Beginn vor 55 Jahren bei der Formel 1 am Start ist.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/sport/formel1/t/rzo126448.html
Mittwoch, 09. Februar 2005, 16:34 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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