NachrichtenSportMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Kino Musik Szene Reise Charts Event-Kalender Ticket-Shop
Archiviert am
Freitag, 18. Februar 05

Michael JacksonLos Angeles - Die Vor­würfe des Kin­des­miss­brauchs gegen den Popstar Michael Jackson kann jetzt jeder im Inter­net in allen Details nach­lesen. Der Onli­nedienst „Thes­moking­gun.

Kennedy-Auktion  New York - Selbst Nippes und Sch­nick­schnack können gutes Geld brin­gen, wenn nur die legen­däre Namensab­kür­zung JFK damit ver­bun­den ist. Das hat in New York eine dreitä­gige Auktion von fast 700 Gegenstän­den aus dem…

New York - Zum US-Start des Hit­ler-Films „Der Unter­gang” hat die „New York Times” das Werk von Regis­seur Oliver Hirsch­bie­gel scharf kri­tisiert. Der Film ent­halte „für das hei­mische Pub­likum die beru­higen­de…

Marl - Der Mode­rator und Pro­duzent Stefan Raab ist für den Grimme-Preis nach­nomi­niert worden. Die Jury habe Raab für „die Ent­deckung und För­derung von Musik­talen­ten durch "SSDSGPS - Ein Lied für Istan­bul"”…

Khao Lak - Sicht­lich ergrif­fen hat das schwe­dische Königs­paar Carl XVI. Gustaf und Silvia die thailän­dischen Flut­gebiete besucht, wo ver­mut­lich auch hun­derte Lands­leute ums Leben kamen.

London - Die erste große Panne bei den Hoch­zeits­vor­berei­tun­gen von Prinz Charles (56) und Camilla Parker Bowles (57) hat nicht lange auf sich warten lassen.

Pop-Artist James Rosenquist in Wolfsburg

Wolfsburg - Riesige Ölgemälde, dazu Collagen, Skulpturen, Tuschezeichnungen, Drucke - rund 150 Werke dokumentieren im Wolfsburger Kunstmuseum von Samstag an die Vielfältigkeit des amerikanischen Pop-Art-Künstlers James Rosenquist.

James Rosenquist

James Rosenquist vor seinem Werk "Brazil" aus dem Jahr 2004.

Die Ausstellung ist nach 30 Jahren die erste umfassende Retrospektive mit Werken des 71-Jährigen in Deutschland. „Es wurde höchste Zeit, ihn als Klassiker zu präsentieren”, sagte der kommissarische Museumsdirektor Thomas Köhler.

Der Künstler, der neben Andy Warhol und Roy Lichtenstein zu den bekanntesten Vertretern der amerikanischen Pop Art zählt, greift in seinen Werken die unterschiedlichsten gesellschaftlichen und politischen Themen auf. Ob Werbung, Konsum, Politik oder Umweltthemen - Rosenquist verarbeitet die Debatten seiner Zeit mit seiner persönlichen Bildersprache.

So zeigt das Gemälde „I love you with my Ford” - ein zentrales Stück der Ausstellung - den Kühler eines Ford-Autos, darunter ein sich umarmendes Paar und eine Fläche mit Spaghetti in Tomatensauce. Mit dem Bild thematisierte er 1960/61 sowohl die Schnelllebigkeit der Zeit als auch das moderne Leben, den Reichtum der Mittelschicht und ihr Konsumdenken. „Bing, Bang, Boom: Genau das ist es, was das moderne Leben ausmacht”, kommentierte der Künstler einmal sein Werk. In den Bildern der 80er Jahre steht häufig eine üppige Flora mit eingestreuten Teilen von Frauengesichtern im Mittelpunkt. Sie sollen das Eingreifen des Menschen in die Natur symbolisieren.

Ein weiterer Höhepunkt ist das im Jahr 2000 entstandene, 5 mal 14 Meter große Gemälde mit dem Tiel „Der blinde Passagier schaut hinaus auf die Lichtgeschwindigkeit”. Mit dem aus mehr als 30 Einzelteilen bestehenden Werk will Rosenquist auf die eingeschränkte Sichtweise hinweisen, die jedem Betrachter zur Verfügung steht. Das Bild zeigt in vielen Farben tunnelartige Gebilde, deren Interpretation jedem frei steht. Auch die deutsche Geschichte, den Fall der Mauer, greift der 1933 in North Dakota geborene Rosenquist in einer aus drei Gemälden bestehenden Serie auf.

Rosenquist begleitete den Aufbau der Ausstellung selbst. Er sei froh, seine Bilder in Deutschland - wo er viele Freunde habe - zeigen zu können, sagte der 71-Jährige gut gelaunt im Wolfsburger Kunstmuseum. „Die Ausstellung beginnt mit abstrakten Bildern aus den 50er Jahren und umfasst vier Jahrzehnte seines Schaffens”, erläuterte Sarah Bancroft von der Guggenheim Foundation New York. Bancroft konzipierte die Ausstellung gemeinsam mit Guggenheim-Kurator Walter Hopps.

Die Ausstellung wurde bereits in New York, Houston/Texas und im spanischen Bilbao gezeigt. Wolfsburg ist die letzte Station. „Viele der Exponate sind aus Privatsammlungen, die müssen zurückgegeben werden”, erläuterte Interimsdirektor Köhler. Für das Wolfsburger Haus ist es nach einer Ausstellung mit Werken von Andy Warhol und italienischen Künstlern die dritte Zusammenarbeit mit dem New Yorker Guggenheim-Museum. Die Ausstellung ist bis zum 5. Juni zu sehen.

www.kunstmuseum-wolfsburg.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/magazin/t/rzo128846.html
Freitag, 18. Februar 2005, 11:02 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum    

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Kino
Event-Kalender
Druckversion

Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!