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Archiviert am
Montag, 21. Februar 05 |
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Auktion brachte 172 000 Euro für Charlie Parkers Saxofon New York - Den stolzen Preis von 172 000 Euro (225 000 Dollar) hat ein Saxofon eingebracht, das der legendäre Jazzmusiker Charlie Parker in den 1950er Jahre gespielt hatte. Parker und seine ebenfalls schon lange toten Kollegen Louis Armstrong und Thelonious Monk waren die Zugpferde einer Versteigerung von Jazz-Memorabilien in New York. Ein 27 Seiten langer, handgeschriebener Brief von Louis Armstrong an seinen Manager Oscar Cohen war einem Liebhaber 25 000 Dollar wert, teilte das Auktionshaus Guernsey's am Montagabend mit. Ein Telegramm des Jazztrompeters, in dem er über Zahnschmerzen und ein leeres Portemonnaie klagte, wurde für 1600 Dollar zugeschlagen. Guernsey's hatte die Idee einer solchen Auktion schon vor zehn Jahren entwickelt und die Familien weltberühmter Jazzer aus den USA gedrängt, das zum Verkauf herzugeben, was sie noch in Schränken oder Dachböden aufbewahrten. So brachte ein Aufsatzheft, das der 15- jährige Monk als Schüler beschrieben hatte, sensationelle 60 000 Dollar - der Mindestpreis hatte lediglich 3 500 Dollar betragen. Der Käufer bestand auf Anonymität, gab sich aber als „Fan und ehemaligen Mitschüler von Monk” zu erkennen. Unter den hunderten Erinnerungsstücken prominenter Jazz-Musiker fand ein Charlie-Parker-Sammler aus Kalifornien endlich das lang gesuchte unveröffentlichte Audioband von Parkers Auftritt in Boston im Jahr 1951 - zum Preis von 3500 Dollar. Die Direktorin des American Jazz Museum in Kansas City, Juanita Moore, erwarb John Coltrane Plaketten aus seiner Zeit beim Militär für 9000 Dollar. Das Los mit dem höchsten Schätzwert, eine Gitarre von Wes Montgomery zum Mindestpreis von 300 000 Dollar, fand dagegen keinen Abnehmer. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/on/05/02/21/magazin/musik/t/rzo129660.html |
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