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Archiviert am
Montag, 21. Februar 05 |
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Einsatzleiter der Polizei "Sicherheitsaufwand ist einfach notwendig" Mainz - Für ihn gibt es derzeit keinen geregelten Dienst: Lothar Schömann ist im Polizeipräsidium mit der Einsatzleitung für den Besuch von US-Präsidenten George W. Bush betraut. Im MRZ-Interview zeigte sich der Leitende Kriminalrat überzeugt davon, dass es wegen der Sicherheitsmaßnahmen nicht zu einem Chaos kommen wird. Herr Schömann: 14.000 Polizisten sollen am Mittwoch für die Sicherheit von US-Präsident Bush sorgen. Ist das nicht völlig übertrieben? Diese Zahl kann ich weder bestätigen noch dementieren. Es werden aber bestimmt nicht 14.000 Polizisten in Mainz unterwegs sein. Der Aufwand ist aber grundsätzlich notwendig. Bei dem amerikanischen Präsidenten handelt es sich um die am höchsten gefährdete Person der Welt - da gibt es nun mal bestimmte Sicherheitsstandards. Das ist in Mainz nicht anders als in Berlin. Dennoch wächst der Unmut bei den Mainzern: Autos und Fahrräder in einem großen Bereich der Stadt müssen weg, Boote und Garagen werden kontrolliert , selbst in ihrer Wohnung dürfen manche Bürger sich am Mittwoch nicht mehr wie gewohnt verhalten. Viele Bürger befürchten zudem ein riesiges Verkehrschaos rund um Mainz. Je näher das Ereignis rückt, umso konkreter werden natürlich auch gewisse Einschränkungen. Wir haben ja bereits versucht, die Bevölkerung im Vorfeld des Besuchs aufzuklären. Und wir werden das weiter tun. Viele Bürger wissen, was sie erwartet. Und da bekommen wir vor Ort nicht nur Kritik zu hören. Viele haben auch Verständnis für die Sicherheitsbestimmungen. Im Übrigen glaube ich nicht, dass es am Mittwoch zu einem Verkehrschaos kommen wird. Wir werden zumindest alles versuchen, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Was raten Sie Bürgern, die sich am Mittwoch in der Innenstadt aufhalten wollen oder müssen? Was denen, die vielleicht einen Blick auf die Bushs werfen wollen? Es stand ja schon geschrieben, dass der Bereich am Dom sicher am ehesten geeignet ist, um die amerikanischen Gäste zu sehen. Das hängt aber auch davon ab, ob es noch Änderungen im Besuchsprogramm gibt. Da in der Innenstadt mit Kontrollen zu rechnen ist, sollten City-Besucher auf jeden Fall ihren Personalausweis mitnehmen. Was machen Sie am Mittwochabend um 20 Uhr? Ich hoffe, dass ich dann vielleicht die Füße bei einem Glas Wein hochlegen und die Anspannung der letzten Tage langsam ablegen kann. Die Fragen stellte Michael Theurer
http://rhein-zeitung.de/on/05/02/21/rlp/r/bush-2.html |
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