Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Urlaub Gesundheit Beruf Lexikon
Freitag, 10. Feb. 12

München - Ein neues Navi­gati­ons­gerät zum Nachrüs­ten ist jetzt beim Her­stel­ler Navman erhält­lich. Das Navman iCN510 Euro­pean Premium Edition wird mit Kar­ten­mate­rial von 16 europäi­schen Ländern auf CD-ROM…

Bremen - Che­vro­let kommt mit dem neuen Matiz zum Genfer Auto­mobil­salon. Die zweite Gene­ration des 3,50 Meter langen Klein­wagens soll von Ende Mai an bei den Händ­lern in Deutsch­land stehen…

Rüs­sels­heim - Hyundai bringt die fünfte Gene­ration des Sonata nach Deutsch­land. Wie der korea­nische Auto­her­stel­ler in Rüs­sels­heim mit­teilte, kommt die Mit­tel­klasse-Limou­sine am 11. März zu Preisen ab 22 990…

München - BMW bietet ein neues Navi­gati­ons­sys­tem für Motor­rad­fah­rer an. Wie der Her­stel­ler in München mit­teilt, besitzt der Motor­rad Navi­gator II plus eine Com­pact-Flash-Daten­karte mit einer Kapa­zität von zwei…

Sant'A­gata Bolo­gnese - Die „ex­treme Inter­pre­tation” eines Cabrios zeigt Lam­borg­hini beim Genfer Auto­mobil­salon mit dem Concept S. Statt einer Wind­schutz­scheibe besitzt die Desi­gnstu­die zwei von ein­ander…

Merzig - Carls­son bietet für die A-Klasse von Mer­cedes-Benz mit 103 kW/140 PS starkem CDI-Die­sel jetzt eine Leis­tungs­stei­gerung an. Ein Zusatz­steu­ergerät bringt den Diesel des A200 auf 122 kW/166 PS…

Mobiles

News  

Aus zweiter Hand  

Auto-ABC  

Tests  

Recht  

Liebhaber-Autos  

Motoren lernen sparen

München/Stuttgart - Die Motorenentwickler der Autohersteller sind in der Zwickmühle: Zum einen fordern Marketing und Kunden immer mehr Leistung.

S-KLasse

Der Bedarf bestimmt, wie viele Zylinder laufen. (Bild: DChr/dpa/gms)

Auf der anderen Seite müssen sie Verbrauch und Schadstoffausstoß reduzieren.

Diesen Spagat stehen sie zunehmend mit dem so genannten Downsizing - um mit weniger Reibung und Gewicht den Verbrauch zu senken, wählen sie kleinere Hubräume.

Den damit verbundenen Leistungsverlust gleichen sie zum Beispiel mit Hilfe neuer Verbrennungstechnologien aus. Alternativen sind Turbos und Kompressoren. Ziel ist es, Motoren zu bauen, die mehr leisten und weniger verbrauchen als ihre Vorgänger und dabei auch noch kleiner und leichter sind. So stellen Rainer Golloch und Prof. Günter Merker vom Institut für Technische Verbrennung an der Universität Hannover in einem Beitrag für die in Wiesbaden erscheinende „Motortechnische Zeitung” (MZT) für Otto-Motoren eine Verbrauchseinsparung von 10 bis 30 Prozent in Aussicht.

Bei Dieselmotoren dagegen sind damit weniger Verbrauchsvorteile als sinkende Emissionen zu erwarten: „Gerade die Aufladung, einst nur zur Leistungssteigerung eingesetzt, verspricht ein großes Einsparpotenzial – vor allem, wenn man zugleich den Hubraum verkleinert”, schrieb Daimler-Chrysler im jüngsten Umweltbericht.

Ein Beispiel dafür sind die neuen V6-Motoren von Mercedes. Ohne Aufladung kommt das Aggregat als 3,5-Liter im C 350 auf 200 kW/272 PS und 350 Newtonmeter (Nm). „Damit bietet der Motor 25 Prozent mehr Leistung und 13 Prozent mehr Drehmoment als der Vorgänger, ist aber mit einem Durchschnittsverbrauch von 9,5 Litern in der Limousine mehr als 10 Prozent sparsamer”, sagt Sprecher Frank Bracke in Stuttgart.

Auch bei den Dieseln ermöglicht der höhere Druck eine effektivere Verbrennung und höhere Kraftausbeute bei kleineren Hubräumen. So bestätigt Christian Müller, bei Opel für die Integration der Diesel verantwortlich, eine höhere Literleistung und verweist auf den 1,3-Liter im Corsa mit 51 kW/70 PS: „Im Segment bis 1,5 Litern Hubraum gibt es keinen Diesel, der auf mehr PS pro Liter kommt.”

Das „Mehr” mit dem „Weniger” in Einklang bringen will auch BMW und hat mit Peugeot und Citroën neue Motoren für den Mini und Kleinwagen der französischen Partner angekündigt. Herzstück ist ein Vierzylinder mit 1,6 Litern Hubraum, den es zunächst in zwei Varianten geben wird: als Sauger mit 85 kW/115 PS und 160 Nm Drehmoment, sowie als Turbo mit 105 kW/143 PS und 240 Nm bei 1400 Umdrehungen.

„Damit bietet der Motor ähnlich früh ähnlich viel Drehmoment wie ein moderner Common-Rail-Diesel”, erklärt BMW-Motorenentwickler Klaus Borgmann. Mit der Leistung eines Zwei-Liter-Motors soll er rund 15 Prozent weniger verbrauchen. Doch bei den eigenen Modellen geht BMW andere Wege: „Auch ohne den Hubraum zu reduzieren, erreichen wir mit dem Einsatz zum Beispiel von Valvetronic, elektrischer Wasserpumpe oder dem Leichtbau-Kurbelgehäuse aus Magnesium vergleichbare Einsparungen”, sagt BMW-Sprecher Wieland Bruch in München.

Allerdings hat das „Downsizing” auch seine Schattenseiten. So weisen die Experten der Universität Hannover unter anderem auf höhere Anforderungen an die Drücke im Motor, die Aufladungstechnik und die Einspritzsysteme hin. Vor diesem Hintergrund gehen die Fachleute nicht davon aus, dass solche Motoren deutlich günstiger angeboten werden können, als größere Aggregate mit entsprechender Leistung.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/21/service/auto/t/rzo127916.html
Dienstag, 15. Februar 2005, 11:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
 
Druckversion