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Freitag, 10. Feb. 12

OperationMün­chen/Düs­sel­dorf - Der welt­weite Rückruf implan­tier­barer Elek­tro­schock­geräte (De­fibril­lato­ren) der US-Firma Medtro­nic betrifft nicht Träger von Herz­schritt­machern.

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Rückruf von 87 000 Defibrillatoren

München/Düsseldorf - Der weltweite Rückruf implantierbarer Elektroschockgeräte (Defibrillatoren) der US-Firma Medtronic betrifft nicht Träger von Herzschrittmachern.

Operation

Ärzte im OP (Bild: DAK Scholz/dpa/gms)

Darauf hat die deutsche Medtronic-Niederlassung am Montag in Düsseldorf hingewiesen.

Herzschrittmacher steuern mit kontinuierlichen Impulsen den Herzrhythmus. Implantierte Defibrillatoren geben dagegen einen Stromstoß ab, um bei lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen das Herz in einen normalen Rhythmus zurückzubringen.

Betroffen seien ausschließlich Defibrillatoren mit Batterien, die zwischen April 2001 und Dezember 2003 hergestellt wurden, erläuterte Medtronic. Bei ihnen bestehe die Gefahr eines Kurzschlusses, wodurch sich die Batterien entleeren und das lebensrettende Gerät funktionslos werden könne. In Deutschland seien etwa 5000 Geräte dieser Art implantiert worden.

Eine Firmensprecherin hatte am Sonntag in Düsseldorf einen Bericht des Nachrichtenmagazins „Focus” bestätigt, demzufolge 87 000 „Herzschrittmacher mit Schockfunktion” weltweit überprüft werden sollen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/21/service/gesundheit/t/rzo129572.html
Montag, 21. Februar 2005, 17:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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