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Montag, 21. Februar 05

Schlittenfahrt in BrandenburgFrank­fur­t/Bo­chum - Der Winter bleibt Deutsch­land in der letzten Februar­woche erhal­ten: Ita­lien­tief „Yan­nick” breitet sich über die Alpen nach Norden aus und bringt zusam­men mit einer öst­lichen Wet­ter­strö­mung…

Wetterkarte

Der Winter bleibt Deutschland erhalten

Frankfurt/Bochum - Der Winter bleibt Deutschland in der letzten Februarwoche erhalten: Italientief „Yannick” breitet sich über die Alpen nach Norden aus und bringt zusammen mit einer östlichen Wetterströmung unbeständiges Wetter, kalte Luft, kräftigen Wind und Neuschnee ins Land.

Schlittenfahrt in Brandenburg

Pony steht ihnen gut: Solange Heidi zieht, macht der Winter doppelt so viel Spaß.

„In der Folge steigt der Luftdruck zwar an, nach beständigem freundlichem Hochdruckwetter sieht es aber weiterhin nicht aus”, sagt Peter Pilati vom Wetterdienst Meteomedia.

„Wintersportler freuen sich, Autofahrer weniger, denn an der derzeitigen Situation ändert sich auch in den kommenden Tagen nur wenig: Immer wieder bringen dichte Wolken Schnee auch ins Flachland”, meint Meteorologin Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach. Mit glatten Straßen müsse weiterhin gerechnet werden, warnt die Expertin.

Der Dienstag beginnt laut Meteomedia mit dichten Wolken und Schneefall im Südosten. Mit Schneeschauern muss in den Mittelgebirgen und an der Küste gerechnet werden, wo es auch stürmen kann. Im Rheinland und vom Münsterland und der Ems bis zur Oder ist es dagegen überwiegend trocken. Im Laufe des Tages breitet sich der Schneefall nordwestwärts aus, am Nachmittag kann es auch von der Pfalz bis zum südlichen Brandenburg häufiger schneien; auch in Richtung Küste und in Schleswig-Holstein wird es wechselhaft. Am häufigsten schneit es aber in Richtung östliche Alpen sowie von der Alb über den Bayerischen und Oberpfälzer Wald, das Erzgebirge bis zur Lausitz. Nur in der Region vom nördlichen Ostwestfalen über das Wendland und die Altmark bis zur Uckermark schneit es auch tagsüber kaum.

Die Sonne zeigt sich am Dienstag selten, am häufigsten nördlich der Mittelgebirge. Die Spitzentemperaturen kommen über minus fünf bis plus ein Grad kaum nicht hinaus, nur im Westen und Norden sind örtlich zwei, am Rhein auch drei Grad plus möglich.

In der Nacht zum Mittwoch schneit es vor allem am Main und Oberrhein sowie in den neuen Bundesländern und im Norden Deutschlands weiter. Die Temperaturen sinken auf minus ein bis minus neun Grad, in einigen „Kältelöchern” im Süden sogar auf minus 13 Grad.

Am Mittwoch kann es vor allem im Norden und Osten immer wieder schneien, am meisten in Schleswig-Holsteins und Mecklenburg- Vorpommern bis zur Uckermark und zum Oderbruch. Im übrigen Land lockert es zwischendurch auch auf, und die Sonne zeigt sich häufiger. Ein paar Schneeschauer bleiben auch im Südwesten und am Rhein nicht aus. Der Wind weht vor allem an der Küste kräftig bis stürmisch. Die Maximaltemperaturen schwanken zwischen minus drei und plus drei Grad.

Am Donnerstag ist es wechselnd bewölkt, vor allem im Küstenland. Im Osten gibt es nach einer kurzen Pause wieder Schneeschauer. Am Oberrhein klingen die Schauer ab. „Ein paar Schneeflocken zwischendurch sind aber nirgends auszuschließen”, sagt Wetterfachmann Pilati. Die Temperaturen verändern sich nicht.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/21/wetter/t/rzo128789.html
Montag, 21. Februar 2005, 12:59 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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