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Donnerstag, 9. Feb. 12

Citibank-LogoLeipzig - Bes­ser­ver­die­ner kommen nach einem Test des Wirt­schafts­maga­zins „Plus­minus” häufig güns­tiger an Klein­kre­dite als Men­schen mit gerin­gerem Ein­kom­men.

Frank­fur­t/Main - An der Frank­fur­ter Wert­papier­börse wurden im Par­kett­han­del am 21.02.2005 um 20.05 Uhr fol­gende Schluss­kurse für die 30 Werte des Deut­schen Aktien­index DAX fest­gestellt.

Frank­fur­t/Main - Die deut­schen Stan­dard­werte haben am Montag leicht ver­loren. Der Lei­tin­dex DAX gab 0,14 Prozent auf 4353,34 Punkte nach. Für den MDAX der mit­tel­großen Werte ging es um 0,06 Prozent auf 5788,94…

Frank­fur­t/Main - An der Frank­fur­ter Wert­papier­börse wurden im elek­tro­nischen Handel (Xetra) am 21.02.2005 um 17.50 Uhr fol­gende Schluss­kurse für die 30 Werte des Deut­schen Aktien­index DAX fest­gestellt.

Solms - Die Lage des Kame­raher­stel­lers Leica wird immer bedroh­licher. Nachdem das Tra­diti­ons­unter­neh­men für März einen Verlust von mehr als 10,15 Mil­lio­nen Euro - der Hälfte des Grund­kapi­tals - angekün­digt hatte…

Ber­lin/Ham­burg - Lohn- und Sozi­aldum­ping ost­europäi­scher Unter­neh­men lösen in Deutsch­land zuneh­mend Kritik an der Dienst­leis­tungs­frei­heit inner­halb der EU aus.

Novartis kauft Hexal

Basel/Holzkirchen - Der Schweizer Pharmakonzern Novartis übernimmt den deutschen Generika-Hersteller Hexal und steigt damit zum weltgrößten Anbieter von Nachahmer-Präparaten auf.

Novartis in Basel

Durch den Zusam­menschluss ent­steht der welt­größte Gene­rika-Her­stel­ler.

Zusammen mit dem mehrheitlichen Erwerb des US-Unternehmens Eon Labs liege der Kaufpreis bei 5,65 Milliarden Euro, teilten Novartis und Hexal in Basel und Holzkirchen bei München mit. Hexal und Eon Labs sollen mit der Novartis-Tochter Sandoz zusammengeschlossen werden.

Über Verhandlungen von Novartis mit der Hexal AG aus dem bayerischen Holzkirchen war bereits seit längerem spekuliert worden. Die bisherigen Hexal-Eigentümer, die Zwillingsbrüder Thomas und Andreas Strüngmann, hielten mittelbar auch die Mehrheit an Eon Labs. Der künftige Umsatz von Sandoz nach dem Zusammenschluss wurde auf jährlich 5,1 Milliarden Dollar geschätzt. Gemeinsam verfügten die Unternehmen über ein Portfolio von mehr als 600 Wirkstoffen. Die Mitarbeiterzahl liege bei gut 20 000, hieß es.

„Zusammen bilden wir einen außerordentlich wettbewerbsfähigen Branchenführer, der über eine starke globale Präsenz und das erforderliche Know-how verfügt, die für den Erfolg in einem sich stark verändernden Generikamarkt unerlässlich sind”, erklärte Sandoz-Chef Andreas Rummelt.

„Das Abkommen mit Novartis dient der Sicherung der Zukunft von Hexal und damit auch den Mitarbeitern”, erklärte Hexal-Co-Chef Thomas Strüngmann. Zuvor seien alle Optionen geprüft worden, vom Börsengang über eine Fusion bis zum Verkauf. Die nunmehr vereinbarte Lösung erlaube es, „dass das von uns Geschaffene nicht nur erhalten wird, sondern - angelehnt an das Potenzial eines Weltkonzerns - entsprechend weiterentwickelt werden kann.” Im vergangenen Jahr verbuchte Hexal mit weltweit rund 7400 Beschäftigten in 40 Ländern einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro. In Deutschland sind fast 3000 Menschen für Hexal tätig.

Nach Bekanntgabe des Geschäfts kam auch die Nummer drei der deutschen Generika-Hersteller, die börsennotierte Stada, als ein möglicher nächster Übernahmekandidat ins Gespräch. Die Aktien des Unternehmens gewannen am Nachmittag zeitweise mehr als sechs Prozent auf fast 24,60 Euro. Über den deutschen Generika-Anbieter ratiopharm wird wegen seiner Familienstruktur in der Branche weniger diskutiert.

Bei Eon Labs übernimmt Novartis den Angaben zufolge zunächst 67,7 Prozent der Aktien. Den restlichen Anteilseignern der Eon Labs Inc (Lake Success bei New York) werde ein Angebot von jeweils 31 Dollar für die 31,9 Millionen ausstehenden Aktien unterbreitet. Im vergangenen Jahr steigerte Eon Labs seinen Umsatz um rund 31 Prozent auf 431 Millionen Dollar (332 Mio Euro), der Gewinn nahm auf 119 (Vorjahr: 70) Millionen Dollar zu.

Novartis erhofft sich von dem Zusammenschluss jährliche Einsparungen von 200 Millionen Dollar, davon etwa die Hälfte in den ersten 18 Monaten. Sparpotenziale eröffneten sich beispielsweise in der Produktion, bei Marketing und Verkauf sowie in der Verwaltung. Zu Auswirkungen für die rund 3000 deutschen Hexal-Beschäftigten wurde zunächst nichts bekannt.

Generika oder Nachahmer-Medikamente enthalten Wirkstoffe- Kombinationen, die einst patentgeschützt waren. Nach Ablauf des Patentschutzes können die Wirkstoffe von jedem Unternehmen eingesetzt werden. Generika sind meist günstiger als Original-Präparate. Den Erfindern der Wirkstoffe bescheren sie zum Teil erhebliche Umsatzeinbußen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/21/wirtschaft/t/rzo129466.html
Montag, 21. Februar 2005, 17:03 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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