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Mittwoch, 23. Februar 05

Michael Jackson Santa Maria - Die zwölf Juroren für den Miss­brauch­pro­zess gegen Popstar Michael Jackson stehen fest. Nach Angaben des Senders Fox News werden acht Frauen und vier Männer im Alter von 20 bis 79 Jahren über Jack­sons…

Sean ConneryNew York - Film­star Sean Connery (74) ist von einem Nach­barn in New York wegen rüpel­haf­ten Beneh­mens ange­zeigt worden. Der Kläger wohnt unter Connery in einem Stadt­haus in der feinen Upper East­side von Man­hat­tan.

London - Die letzten Schaf­fens­jahre des ita­lie­nischen Meis­ters der Spät-Renaissance, Miche­lan­gelo Merisi da Cara­vag­gio (1571-1610), beleuch­tet eine Aus­stel­lung, die in der Natio­nal Gallery in London eröff­net wurde.

Ham­bur­g/Köln - Die Ent­schei­dung ist gefal­len: Die ARD wird die Nach­rich­ten­sen­dung „Ta­gesthe­men” Anfang 2006 von 22.30 Uhr auf 22.15 Uhr vor­zie­hen. Diese Ent­schei­dungs­fin­dung dauerte mehr als zwei Monate.

London - Königin Eli­zabeth II. kommt nicht zur Trauung von Prinz Charles (56) und Camilla Parker Bowles (57). Diese Nach­richt schlug wie eine Bombe im Verei­nig­ten König­reich ein.

Berlin - Chri­stoph Sch­lin­gen­sief und Michael Thal­hei­mer gehören zu den Regis­seu­ren, die zum dies­jäh­rigen Thea­ter­tref­fen deutsch­spra­chi­ger Bühnen vom 6. bis 22. Mai in Berlin ein­gela­den wurden.

„Tagesthemen” kommen ab Anfang 2006 um 22.15 Uhr

Hamburg/Köln - Die Entscheidung ist gefallen: Die ARD wird die Nachrichtensendung „Tagesthemen” Anfang 2006 von 22.30 Uhr auf 22.15 Uhr vorziehen. Diese Entscheidungsfindung dauerte mehr als zwei Monate.

Die "Tagesthemen" sollen ab 2006 um 22.15 Uhr starten.

Mit dem Beschluss, den die ARD-Intendanten am Mittwoch in ihrer Klausurtagung am Kölner Flughafen fällten, beginnt in den nächsten Monaten aber erst die eigentliche Arbeit für die ARD. Denn wesentliche Fragen rund um die von der Vorverlegung betroffenen Programme wurden noch nicht geklärt.

Am meisten betroffen von der neuen Struktur sind die sechs politischen Magazine. Eine Einigung über ihre künftige Neuordnung ist bislang noch nicht erzielt worden. In der Diskussion war eine generelle Kürzung aller Sendungen von 45 auf 30 Minuten, aber auch das „2+4”-Modell, nach dem vier Magazine auf 60 Minuten ausgedehnt und zwei auf 30 Minuten bei größerer jährlicher Schlagzahl gekürzt werden sollten. Die Programmdirektoren hatten sich jüngst mit knapper Mehrheit für die 30-Minuten-Variante ausgesprochen.

Doch Einbußen sind nicht zu vermeiden: Der Mittwoch, der im Falle der Kürzung auf 30 Minuten als zusätzlicher Sendetag neben Montag und Donnerstag hätte herhalten müssen, ist nach dem Intendantenbeschluss zunächst für das Reportageformat „ARD-exclusiv” und die Sendung „W wie Wissen” reserviert, die dort im wöchentlichen Wechsel ausgestrahlt werden sollen. Wenn die „Tagesthemen” Anfang 2006 auf 22.15 Uhr vorrücken, stellt sich auch für diese bislang 45-minütigen Formate die Frage nach Sendeplatz und Länge. Jetzt wurden auch wieder Stimmen laut, nach denen nicht mehr auszuschließen ist, dass von „Report” aus Baden-Baden und München, „Kontraste”, „Panorama”, „Monitor” und „Fakt” vielleicht doch eins oder zwei auf der Strecke bleiben könnten. Die Vision eines wöchentlichen Reportagemagazins scheint auch in Ferne gerückt.

Der Termin Anfang 2006 war von ARD-Programmdirektor Günter Struve bereits zu Beginn der ARD-internen Diskussion im Dezember als wahrscheinlichste Lösung genannt worden. Er wusste schon damals, dass die Folgen einer Vorverlegung der „Tagesthemen” deutlich schwerwiegender sein würden als allein die Entscheidung für den 22.15-Uhr-Termin. Neben den Magazinen sind nun auch die populären fiktionalen Serienformate wie „Um Himmels Willen” und „In aller Freundschaft” betroffen, die jeweils um etwa fünf Minuten reduziert werden müssten.

Das Vorpreschen der ARD für eine neue Struktur hatte auch außerhalb des komplizierten Senderverbunds für erhebliche Aufregung gesorgt. Mit Bekanntwerden der ARD-Ideen beschwerte sich das ZDF über die „Kampfprogrammierung” des öffentlich-rechtlichen Partners, weil es fürchtete, genau zum Beginn des „heute journals” um 21.45 Uhr von der ARD neue attraktive Formate vorgesetzt zu bekommen. Nach Treffen der Intendanten und ihrer Programmdirektoren begruben ARD und ZDF das Kriegsbeil und einigten sich auf künftig engere Absprachen.

Eines steht jedoch fest: Ab 13. März rückt der „Bericht aus Berlin” vom Freitagabend auf den Sonntag um 18.30 Uhr. Am Freitagabend wird ab 11. März auf den 20.15-Uhr-TV-Film um 21.45 Uhr eine Krimi-Wiederholung aus der Reihe „Tatort” folgen und um 23.15 Uhr die ohne „Bericht aus Berlin” auf 15 Minuten verkürzten „Tagesthemen”. Dieses Programmschema soll so lange gelten, bis ein neues 30-minütiges Unterhaltungsformat für den 21.45-Uhr-Sendetermin entwickelt ist. Dann sollen die „Tagesthemen” auch am Freitag um 22.15 Uhr gezeigt werden.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/23/magazin/t/rzo130171.html
Mittwoch, 23. Februar 2005, 15:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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