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Donnerstag, 20. Feb. 20

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Thüringen ist das Eldorado der Goldwäscher

Theuern - Rund 700 Jahre vor Kalifornien war schon Thüringen im Goldrausch. In Scharen strömten Glückssucher an die Bäche in den bewaldeten Hügeln.

Thüringen

Goldwaschen in Thüringen. (Bild: Thür. Tour. GmbH/dpa/gms)

Die Vorstellung vom glitzernden Nugget zieht auch heute noch immer Tausende in die grüne Mitte Deutschlands.

Die meisten finden vor allem Action , Spiel und Spaß. Ohne zumindest einen kleinen Krümel Edelmetall geht jedoch selten einer nach Hause. Der Bach Grümpen bei Theuern im Landkreis Sonneberg ist einer der größten Magneten für Goldsucher. „Von den 244 goldführenden Bächen der Region ist er einer der goldreichsten”, erklärt Markus Schade. Der 50-Jährige ist einer der eifrigsten Goldwäscher der Gegend. Als einer der wenigen lebt er sogar davon: Er verdient sein Geld als Goldwasch-Lehrer.

Mit Karohemd, ockerfarbener Outdoor-Weste und langen schwarzen Gummistiefeln steht Schade im Wasser. „Um Erfolg zu haben, muss man wissen, wo man suchen muss”, sagt er und hebt einen rostroten Stein hoch. Schade ist Autodidakt. Schon als Kind faszinierte ihn das edle Metall, mit 18 Jahren fand er sein erstes Gold-Korn. „Das war ein unbeschreiblich emotionaler Moment - wie der erste Kuss vielleicht.” Heute sieht es bei dem Profi leicht aus, wenn er die großen Steine vom Lehm befreit und dann die Kiesel aus der Pfanne wäscht, bis nur noch ein sandiges „Konzentrat” auf dem Boden zurückbleibt.

Mit Wippbewegungen lässt Schade das Konzentrat aus Schwermineralien über den Pfannenboden gleiten. Je schwerer die Bröckchen sind, desto träger bewegen sie sich. Ein kleiner gelber Punkt rutscht gar nicht mit, bleibt unverrückbar am Plastik kleben. „Das ist Gold”, sagt der Experte.

„Die Thüringischen Goldminen wurden im 16. Jahrhundert aufgegeben, als das Gold aus Amerika die Preise verdarb”, erklärt Schade, der in seinem Haus Deutschlands einziges Goldmuseum untergebracht hat. Dort hat er historische Goldwaschpfannen, Mineralien und Nuggets sowie Gemälde und Karten zur Geschichte der Förderung ausgestellt.

Nach wenig spektakulären Wasserständen im Frühjahr erwartete Schade, dass 2004 ein recht durchschnittliches Jahr werden würde. Doch Wunder gehören zur Branche der Goldsucher: Im Frühjahr fischte ein 64 Jahre alter Rentner das mit 9,64 Gramm größte Nugget seit 200 Jahren in Deutschland aus dem kalten Wasser.

Informationen: Das Gold-Museum Theuern (Tel.: 036766/87 814), bietet 150-minütige Goldwasch-Schnupperkurse für 10 Euro pro Person an, Ganztagestouren samt Besichtigung historischer Stollen für 35 Euro.

www.goldmuseum.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/23/service/reise/deutschland/t/rzo110406.html
Dienstag, 07. Dezember 2004, 12:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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