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Donnerstag, 20. Feb. 20

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Eisenbahn-Museen begeistern Liebhaber

Nürnberg/Frankfurt/Main - Fasziniert starren die Männer auf das Tor. Langsam öffnet es sich und gibt den Blick frei auf einen Veteranen des Eisenbahnverkehrs.

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Eine Schnellzuglok im oberfränkischen Neuenmarkt. (Bild: DDM/L.Kulmb./dpa/gms)

„Eine alte 99er”, stellt Alois Wimmer mit Kennerblick fest. „Sie wurde 1938 bei Henschel gebaut.”.

Der Eisenbahnfan ist aus Graz in Österreich bis nach Binz auf Rügen gereist, um den Dampfzug „Rasender Roland” in Aktion zu sehen - eine Art Museumsbahn der Spur 750 Millimeter im so genannten Regelverkehr.

Jedes Jahr im Frühjahr gehen die Liebhaber alter Lokomotiven auf Reisen, um in den deutschen Eisenbahnmuseen die noch erhaltenen Dampfrösser zu bewundern. „Das Interesse an der Industriekultur ist zunehmend”, sagt Heimo Echensperger, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Museums- und Touristikbahnen (VDTM). Die Statistik weist mehr als 300 000 Besucher pro Jahr in den Lok-Museen aus. Auf großes Interesse treffen die stählernen Ungetüme überall dort, wo sie noch rollen. VDTM-Vizevorsitzender Günther Steinhauer schätzt die Zahl der erhaltenen Dampfloks auf 1500. „Etwa 180 davon sind betriebsfähig.”

Technik und Geschichte der Dampflokomotiven lassen sich gut im Deutschen Eisenbahnmuseum in Nürnberg studieren. „Eines unserer Prachtstücke ist die "Nordgau" aus dem Jahr 1853, die älteste in Deutschland erhaltene Dampflok”, sagt Sprecherin Antje Bittner.

Auch andere Verkehrsmuseen zeigen Besonderheiten. In Dresden etwa können Besucher die „Saxonia” sehen, die erste in Deutschland konstruierte Dampflok. Es ist aber nicht das längst verschrottete Original von 1839, sondern ein Nachbau aus dem Jahr 1989. In Neuenmarkt in Oberfranken wartet das Deutsche Dampflokomotiv-Museum auf Besucher. Das bahntechnische „Schmankerl” dort ist eine Schnellzuglokomotive der Baureihe 10 aus dem Jahr 1956, von der nur zwei Stück gebaut wurden.

Der Verein „Historische Eisenbahn Frankfurt” zeigt ebenfalls ein besonderes Exemplar aus der Bahnhistorie: Die vor 70 Jahren bei Krupp in Essen gebaute Schnellzug-Lok 01 118 ist die einzige ihrer Reihe, die seit ihrer Indienststellung ununterbrochen betriebsfähig ist. Die 24 Meter lange Maschine wiegt etwa 170 Tonnen und leistet 2240 PS.

Dampflokromantik bietet auch das Eisenbahnmuseum der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) in Bochum-Dahlhausen. „Wir haben hier zwölf betriebsfähige Dampfloks”, erläutert Sönke Windelschmidt, einer der Verantwortlichen. „Von Jahr zu Jahr kommen kontinuierlich mehr Besucher.” Kein Wunder, denn die Anlage verfügt über einen historischen Lokschuppen aus dem Jahr 1918 mit einer typischen Drehscheibe davor. Ein Wasserturm und ein Kohlenkran sowie ein Bahnhofsgebäude aus den zwanziger Jahren runden das Bild ab.

Besonders beliebt sind die unter Denkmalschutz stehenden Harzer Schmalspurbahnen (HSB). Die 1927 errichtete Werkstatthalle in Wernigerode öffnet für Besucher jeden Freitagnachmittag sowie nach Voranmeldung. Etwa zwei Dutzend Dampfrösser bedienen den Schienenverkehr nach regulärem Fahrplan auf einer Strecke von 131 Kilometern. Hier lässt sich Dampflokromantik hautnah erleben.

Informationen: www.vdmt.de, www.eisenbahnmuseum-bochum.de, www.bayerisches-eisenbahnmuseum.de, www.dampflokmuseum.de, www.dbmuseum.de, www.hsb-wr.de.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/23/service/reise/deutschland/t/rzo125005.html
Freitag, 04. Februar 2005, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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