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Freitag, 6. Dez. 19

Mün­chen/Ol­den­burg - Für einen Über­fall im Urlaubs­hotel kann nicht der Rei­sever­anstal­ter haftbar gemacht werden. Das ent­schied das Ober­lan­des­gericht München (Az.: 8 U 2174/04)…

Wies­baden - Am Pool lie­gende Urlau­ber tragen selbst das Risiko, durch einen Ball ver­letzt zu werden, wenn das Spiel per Laut­spre­cher angekün­digt wurde. Das erklärte die Deut­sche Gesell­schaft für Rei­serecht in…

Frank­fur­t/Main - Hinter der EU-Ver­ord­nung 261/2004 steht der Ver­such, die Rechte von Flug­gäs­ten zu ver­bes­sern. Kommt zum Bei­spiel ein Pas­sagier wegen Über­buchung nicht an Bord…

Brüssel - Bisher war der Rei­sende oft der Dumme: Fiel sein Flug aus oder hatte sein Zug stun­den­lange Ver­spätung, war er meist auf den guten Willen der Luft­fahrt- oder Bahn­gesell­schaft ange­wie­sen.

Düs­sel­dorf - Vom 17. Februar an haben Pau­schal­urlau­ber mehr Rechte bei Ver­spätun­gen und Über­buchun­gen. Aus­gleichs­zah­lun­gen zwi­schen 125 und 600 Euro sind dann nach Angaben der Ver­brau­cher­zen­tra­le…

Duis­bur­g/Wies­baden - Bei einem Unfall am Urlaub­sort müssen Pau­schal­tou­ris­ten immer mög­lichst schnell ihre Rei­selei­tung infor­mie­ren. Ande­ren­falls haben sie später keinen Anspruch auf Scha­denser­satz oder…

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Rücktritts-Versicherung zahlt nicht nach Reisebeginn

München/Wiesbaden - Eine Reiserücktrittsversicherung kann nicht mehr in Anspruch genommen werden, wenn die Reise schon begonnen hat.

Das berichtet die von der Deutschen Gesellschaft für Reiserecht herausgegebene Fachzeitschrift „ReiseRecht aktuell”.

Dazu zählt bei einer Kreuzfahrt bereits die Busfahrt zum Hafen, wenn sie Bestandteil des Reisevertrags ist. Selbst bei einem Herzinfarkt während der Anreise, durch den die Teilnahme an der Kreuzfahrt unmöglich wird, sind keine Ansprüche mehr an die Versicherung möglich, entschied das Landgericht München (Az.: 25 O 15162/03).

In dem verhandelten Fall hatte der Kläger eine Kreuzfahrt gebucht, Abfahrthafen war Genua. Auf der Busfahrt dorthin erlitt seine Frau einen Herzinfarkt. Die beiden gingen daher nicht mehr an Bord und wollten ihre Reiserücktrittsversicherung in Anspruch nehmen. Das Unternehmen weigerte sich zu bezahlen, weil die Reise bereits angetreten worden sei. Dieser Argumentation schloss sich das Gericht an. Eine Reise gelte als angetreten, wenn die erste gebuchte Reiseleistung zumindest teilweise in Anspruch genommen wird.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/23/service/reise/recht/t/rzo125002.html
Freitag, 04. Februar 2005, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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