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Sonntag, 15. Dez. 19

Mün­chen/Ol­den­burg - Für einen Über­fall im Urlaubs­hotel kann nicht der Rei­sever­anstal­ter haftbar gemacht werden. Das ent­schied das Ober­lan­des­gericht München (Az.: 8 U 2174/04)…

Wies­baden - Am Pool lie­gende Urlau­ber tragen selbst das Risiko, durch einen Ball ver­letzt zu werden, wenn das Spiel per Laut­spre­cher angekün­digt wurde. Das erklärte die Deut­sche Gesell­schaft für Rei­serecht in…

Frank­fur­t/Main - Hinter der EU-Ver­ord­nung 261/2004 steht der Ver­such, die Rechte von Flug­gäs­ten zu ver­bes­sern. Kommt zum Bei­spiel ein Pas­sagier wegen Über­buchung nicht an Bord…

Brüssel - Bisher war der Rei­sende oft der Dumme: Fiel sein Flug aus oder hatte sein Zug stun­den­lange Ver­spätung, war er meist auf den guten Willen der Luft­fahrt- oder Bahn­gesell­schaft ange­wie­sen.

Düs­sel­dorf - Vom 17. Februar an haben Pau­schal­urlau­ber mehr Rechte bei Ver­spätun­gen und Über­buchun­gen. Aus­gleichs­zah­lun­gen zwi­schen 125 und 600 Euro sind dann nach Angaben der Ver­brau­cher­zen­tra­le…

Duis­bur­g/Wies­baden - Bei einem Unfall am Urlaub­sort müssen Pau­schal­tou­ris­ten immer mög­lichst schnell ihre Rei­selei­tung infor­mie­ren. Ande­ren­falls haben sie später keinen Anspruch auf Scha­denser­satz oder…

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Veranstalter muss bei Zuschauer-Verletzung nicht zahlen

Wiesbaden - Am Pool liegende Urlauber tragen selbst das Risiko, durch einen Ball verletzt zu werden, wenn das Spiel per Lautsprecher angekündigt wurde.

Das erklärte die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Fachzeitschrift „ReiseRecht aktuell”.

Sie wies dabei auf ein entsprechendes Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf (Az.: 1-12 U 49/04) hin. Im verhandelten Fall hatte eine Türkei-Urlauberin einen Wasserball ins Gesicht bekommen, während sie am Rande des Hotelpools lag. Sie erlitt dabei eine Gehirnerschütterung und verlor vier Zähne. Den Reiseveranstalter verklagte sie daraufhin auf mehr als 2000 Euro Schadensersatz und 15 000 Euro Schmerzensgeld. Das OLG wies die Klage jedoch ab. Weil das Spiel über Lautsprecher angekündigt worden war, sei die Verkehrssicherungspflicht ausreichend wahrgenommen gewesen.

Das Gericht wies darauf hin, dass die Verletzung die Urlauberin auch im Alltag zu Hause hätte treffen können. Auch dort müsse jeder selbst dafür sorgen, dass er in einer entsprechenden Situation sich abseits des Pools aufhält „oder seinen Aufenthalt jedenfalls so einrichtet, dass er nicht von einem Ball ins Gesicht getroffen werden kann.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/23/service/reise/recht/t/rzo128830.html
Freitag, 18. Februar 2005, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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