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Montag, 21. Okt. 19

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Skifahrer sollten auf präparierten Pisten bleiben

München - Skifahrer in den Alpen sollten sich derzeit streng an die Warnhinweise der örtlichen Pistendienste halten.

Gerade nachdem Neuschnee gefallen ist, bestehe erhebliche Lawinengefahr, warnt Christian Semmel vom Deutschen Alpenverein (DAV) in München.

Erst am Dienstag waren drei Mitglieder einer 17-köpfigen Skigruppe im Tiroler Kühtai in einer Lawine ums Leben gekommen. Die Gruppe löste das tödliche Schneebrett auf einer ungesicherten Piste am 3016 Meter hohen Sulzkogel selbst aus.

„Neuschnee bedeutet immer einen Anstieg der Lawinengefahr”, erläutert der Sportwissenschaftler und Bergführer Semmel. Gerade bei zunächst geringem und dann heftigerem Schneefall seien Schneedecken sehr ungünstig aufgebaut. Dies führe zu einem instabilen Fundament mit „Schwachschichten” direkt am Boden und innerhalb der Altschneedecke und darauf einer großen Menge Neuschnee.

Problematisch ist auch starker Wind: In den Mulden gebe es dann teilweise meterhohe Triebschneeansammlungen, so Semmel. Wer sich am dünneren Rand des Schneefeldes bewegt, könne durch einen falschen Schritt den Abgang des so genannten Triebschnees bewirken.

Die Skifahrer werden durch Anzeigetafeln an den Stationen auf das jeweilige Risiko hingewiesen. Bei Stufe eins, ist die Lawinengefahr „gering”, bei Stufe zwei „mäßig”, bei Stufe drei „erheblich”, bei Stufe vier „groß” und bei Stufe fünf „sehr groß”. Dieser Wert wird laut Semmel nur bei Katastrophenlagen ausgerufen. Für den normalen Skifahrer sei es nicht unbedingt nötig, die Einteilung zu kennen. Er sollte aber unbedingt auf den freigegebenen Pisten bleiben. „Der Anteil der Opfer, die auf präparierten Pisten von einer Lawine erfasst werden, liegt bei unter fünf Prozent.”

Im so genanntem freien Skiraum aber gebe es keine Warntafeln oder Absperrungen. Weniger erfahrene Tourengänger sollten bei dieser Wetterlage deshalb nicht ohne gut ausgebildeten Führer aufbrechen. In Österreich etwa könne das Auslösen einer Lawine auch dann bestraft werden, wenn niemand zu Schaden kommt.

Falsche Sicherheit versprechen laut Semmel Reflektoren in der Skibekleidung. Es dauere zu lange, bis das dazu gehörige schwere Suchgerät herbeigeschafft sei. Die Überlebenszeit eines verschütteten Skifahrers ohne spezielles Notfallgerät liege im Normalfall bei rund 15 Minuten, selbst mit einer Atemhöhle könne er nur etwa 30 Minuten überleben.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/23/service/reise/t/rzo130273.html
Mittwoch, 23. Februar 2005, 17:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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