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Freitag, 15. Nov. 19

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Flugzeuge mit Sonderlack sollen für Sympathie sorgen

Frankfurt/Main/Bonn - Wenn der „Pokémon-Jet” landet oder die „Wunala Dreaming” zur Startbahn rollt, ist den Flugzeugen eines gewiss: Staunen im Terminal.

South African Airways

Die „Ndizani” fällt durch ihr besonders buntes Äußeres auf.(Bild: SAA/dpa/gms)

Maschinen mit Sonderlackierung sorgen auf Flughäfen immer für Aufsehen. Genau das ist auch ihre Mission.

„Die erhöhte Aufmerksamkeit schafft Sympathie, und das positive Image wird auf die Airline übertragen”, sagt Volker Thomalla, Chefredakteur der in Bonn erscheinenden „Flugrevue”. Künftig dürften Reisende solche Sonderlacke noch öfter zu sehen bekommen, denn im Wettbewerb über den Wolken ist wichtig, durch eine besondere Note aufzufallen.

Besonders präsent sind Sonderbemalungen in den USA. Dort gibt es zum Beispiel den Billigflieger Southwest, der Maschinen mit dem Aussehen von Killerwal „Shamu” in die Lüfte steigen lässt. „Die Kinder bedrängen dann ihre Eltern und sagen: Bitte, bitte, ich will mit "Shamu" fliegen”, erzählt Thomalla. AirTran hat vor kurzem 20 Boeing 717 mit einem großen Bild von Popstar Elton John ausgestattet.

Diese Flugzeuge der US-Airlines sind jedoch nur bei Inlandsflügen im Einsatz. Anders sieht es bei vielen Maschinen mit Sonderbemalung aus dem asiatisch-pazifischen Raum aus. Hier geht es darum, Touristen aus anderen Ländern anzusprechen. Ein Beispiel dafür waren Flugzeuge der Air New Zealand, die bis November 2004 Motive aus dem „Herrn der Ringe” zeigten und so Werbung für das Land der Dreharbeiten machten. Wie Southwest mit „Shamu” zielt dabei auch All Nippon Airways (ANA) mit den „Pokémon-Jets” auf Familien. Vier Maschinen sind im Einsatz. „Die Passagiere sind begeistert”, heißt es bei der ANA in Frankfurt.

Zu den bekanntesten Sonderlackierungen zählen „Wunala Dreaming”, „Nalanji Dreaming” und „Yananyi Dreaming”, die für Australiens Qantas fliegen. Hier wurde der Rumpf zur Leinwand für Aborigines-Künstler. Bei „Wunala Dreaming” etwa sind große Kängurus dargestellt, die Pfade zwischen Camps und Wasserstellen suchen – eine passende Ergänzung zum weißen Känguru, das bei Qantas traditionell das Leitwerk ziert.

Ähnlich buntscheckig wie die Fliegenden Botschafter für „Down under” ist auch der „Ndizani” getaufte Jumbo-Jet von South African Airways (SAA). Die Farben des abstrakten Musters entsprechen denen der südafrikanischen Flagge. Im Jahr 1996 brachten 21 Handwerker 600 Liter Farbe am Rumpf an. Als Teil der Olympiabewerbung Kapstadts im Liniendienst gestartet, geht „Ndizani” heute aber nur noch für Sonderflüge an den Start, so Barbara Zieme von der SAA in Frankfurt.

Auch die Zeiten, in denen Sonderlackierungen mit Pinseln und Sprühpistole aufgetragen wurden, sind inzwischen Vergangenheit. „Heute macht man das mit Folien, die leicht aufzutragen und auch leicht wieder abzunehmen sind”, erklärt Luftfahrt-Experte Thomalla.

Genau so war es auch bei den zwei Lufthansa-Maschinen, die vom üblichen Flottendesign abweichen. Der Airbus A319 „Verden” fliegt mit dem Kranich „Lu” an der Seite, der die Symbolfigur des „Lufthansa Junior Service” ist. Und beim Airbus A321 „Flensburg” wartet neben den hinteren Einstiegstüren jeweils eine 1,60 Meter hohe Maus auf die Fluggäste. Denn die „Sendung mit der Maus” hatte den Bau genau dieser Maschine Schritt für Schritt begleitet und im Fernsehen dokumentiert.

„Sonderlackierungen werden wichtiger werden”, ist Volker Thomalla überzeugt. „Die Billigflieger werden das in jedem Fall machen.” Ein Beispiel dafür ist die irische Ryanair, die in der Vergangenheit vor Weihnachten einmal ein Nikolaus-Design an einer Boeing 737 anbringen ließ: Es sah so aus, als wäre der Heilige frontal mit der Flugzeugnase zusammengeprallt. Auf der Suche nach Aufmerksamkeit scheinen der Fantasie der Fluggesellschaften kaum Grenzen gesetzt.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/23/service/reise/t/rzo128828.html
Freitag, 18. Februar 2005, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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