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Freitag, 15. Nov. 19

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Bres­lau/Gör­litz - Polen als El Dorado der Auto­diebe: Dieses in Deutsch­land ver­brei­tete Bild ist vor allem den Tou­ris­mus- Verant­wort­lichen des öst­lichen Nach­bar­lan­des ein Dorn im Auge.

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Kampf gegen Kriminalität soll mehr Touristen locken

Breslau/Görlitz - Polen als El Dorado der Autodiebe: Dieses in Deutschland verbreitete Bild ist vor allem den Tourismus- Verantwortlichen des östlichen Nachbarlandes ein Dorn im Auge. Schreckt es doch noch immer manchen potenziellen Urlauber ab.

Krakau

Eine Pferde vor den Tuchhallen in Krakau. Bild:Poln. Fremdenverkehrsamt/dpa/gms

„Für 85 Prozent der deutschen Urlauber ist die Sicherheit in Polen das wichtigste Thema”, sagt Pawel Lewandowski, Chef des polnischen Fremdenverkehrsamtes in Berlin.

Die Polizei in Regionen wie in der Woiwodschaft Niederschlesien, die an Sachsen grenzt, vermeldet zwar Erfolge im Kampf gegen die Kriminalität. Initiativen wurden gestartet, die das Sicherheitsgefühl der Touristen weiter erhöhen sollen. Noch sind nicht alle Probleme gelöst.

Eindrucksvolle Zahlen legte die Polizei der Woiwodschaft zuletzt für die Jahre 2000 und 2004 vor: Ein Sechstel weniger Raubüberfälle, fast ein Drittel weniger Einbrüche, fast 40 Prozent weniger gemeldete Autodiebstähle. Als Ursache wird unter anderem der verstärkte Einsatz von Überwachungskameras, mehr Streifen sowie eine bessere Ausbildung der Polizisten gesehen. Bei den Diebstählen war allerdings ein Plus von fünf Prozent zu verzeichnen.

Delikte gegenüber ausländischen Touristen machten in dieser Statistik nur einen minimalen Teil aus, betont Andrzej Matejuk, oberster Polizeichef der Woiwodschaft. In ganz Polen seien 2004 gerade einmal 2289 Deutsche Opfer eines Verbrechens geworden, in fast der Hälfte der gemeldeten Fälle handelte es sich um Autodiebstähle. Bei 4,7 Millionen Deutschen, die im vergangenen Jahr mindestens eine Nacht in Polen verbracht haben und mehr als 30 Millionen Tagesbesuchern, meint Touristikfachmann Lewandowski.

Etwas weniger euphorisch klingt das beim deutschen Generalkonsulat in Breslau, das für Südwestpolen zuständig ist. Die Zahl der Autodiebstähle sei im Zuständigkeitsbereich „stabil”, heißt es dort, und bilde nach wie vor den Schwerpunkt der Vergehen. Ein zweiter liege bei Taschendiebstählen und Raubüberfällen. Opfer seien meist ältere deutsche Frauen, vor allem in den polnischen Kurorten sowie in den Grenzstädten.

Zwischen 800 und 1100 Deutschen jährlich wurden seit 2001 im Zuständigkeitsbereich des Generalkonsulats das Auto gestohlen, zeigen dessen Statistiken. Beim ADAC sieht man vor allem „hochwertige Fahrzeuge” gefährdet.

Polizei und Tourismusbehörden in Polen suchen nach Wegen, um das Sicherheitsgefühl der Urlauber zu erhöhen. So gibt es inzwischen zur Hauptreisezeit im Sommer ein kostenloses Notruftelefon für Deutsche. In den niederschlesischen Bergen sind auch Polizisten auf Skiern unterwegs. Noch in diesem Jahr soll in der Woiwodschaft Niederschlesien eine weitere Aktion gestartet werden: Campingplätze, Pensionen und Hotels, die mit Präventionsmaßnahmen etwas für die Sicherheit ihrer Gäste tun, sollen mit einem Zertifikat belohnt werden. Das weist sie als sicheren Ort aus.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/23/service/reise/t/rzo130135.html
Mittwoch, 23. Februar 2005, 12:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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