Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Ticker Wetter Regionales Foto des Tages Karikatur Kalender Forum Archiv
Archiviert am
Mittwoch, 23. Februar 05

Schnee und SchneeregenFrank­fur­t/Bo­chum - Noch keine Früh­lings­gefühle: Der Winter hat Deutsch­land auch in den kom­men­den Tagen fest im Griff. „Die Tem­pera­turen bleiben vom heu­tigen Stand aus bis in die nächste Woche hinein im…

Berlin - Ange­sichts des andau­ern­den Win­ter­wet­ters mit Eis und Schnee hat der Deut­sche Mie­ter­bund die Ver­mie­ter auf­gefor­dert, bei Glätte ihre Räum- und Streu­pflich­ten ernst zu nehmen.

Inns­bruck/Mün­chen - Drei Ski-Tou­ren­geher aus Bayern sind bei einem Lawi­nenunglück in Tirol ums Leben gekom­men. Bei den drei Opfern handelt es sich um zwei Männer im Alter von 66 und 69 Jahren aus dem Großraum…

Wetterkarte

Drei Ski-Tourengeher aus Bayern von Lawine getötet

Innsbruck/München - Drei Ski-Tourengeher aus Bayern sind bei einem Lawinenunglück in Tirol ums Leben gekommen.

Bei den drei Opfern handelt es sich um zwei Männer im Alter von 66 und 69 Jahren aus dem Großraum München sowie um einen 64-jährigen Mann aus dem Raum Berchtesgaden.

Das teilte der Deutsche Alpenverein (DAV) am Mittwoch in München mit. Die drei gehörten zu einer 17-köpfigen Gruppe des DAV, die am Dienstag zu einer Ski-Tour auf den 3016 Meter hohen Sulzkogel im Kühtai aufgebrochen war. Die Gruppe habe das etwa 80 Meter breite Schneebrett selbst ausgelöst. In den Alpen herrscht derzeit vor allem in höheren Lagen erhebliche Lawinengefahr.

Nach DAV-Angaben wurde die Gruppe von zwei erfahrenen Tourenleitern geführt. Sieben Mitglieder der Gruppe wurden laut DAV gegen 14.20 Uhr kurz unterhalb des Sulzkogel-Gipfels von der Lawine mitgerissen. Drei von ihnen wurden den Angaben zufolge total, vier oberflächlich verschüttet. Alle Gruppenmitglieder hatten die Standard-Ausrüstung für Lawinennotfälle mit Schaufel, Sonde und Piepser bei sich. So konnten die Verschütteten von den übrigen Mitgliedern nach kurzer Zeit aus den Schneemassen ausgegraben werden. Einer von ihnen konnte aber nur tot geborgen werden. Die beiden anderen starben später in einer Klinik in Innsbruck.

Die Lawinenwarnzentrale Tirol hatte am Dienstag eine erhebliche Lawinengefahr - Stufe drei auf der fünfteiligen Skala - ausgerufen. Bei Stufe drei sei es für Ski-Bergsteiger besonders schwierig, die lokalen Gefahrenstellen richtig einzuschätzen, da sichere und unsichere Bereiche sehr dicht nebeneinander liegen, erläuterte der DAV.

An den Rettungsarbeiten waren drei Hubschrauberbesatzungen, Bergretter und Polizisten mit Spürhunden beteiligt. Zur genauen Klärung fuhr ein DAV-Experte an den Unfallort. Die Gruppe werde vor Ort von einem Kriseninterventionsteam betreut, hieß es. Der DAV reagierte mit Bestürzung und sprach den Hinterbliebenen sein „tiefstes Mitgefühl” aus.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/23/wetter/t/rzo130265.html
Mittwoch, 23. Februar 2005, 16:43 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Event-Kalender
Neu im Kino Neu im Kino Kino-Programm
Newsletter
Druckversion

 
Lexikon
Sie kennen ein Wort nicht?
Doppelklick macht schlau!