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Freitag, 25. Februar 05

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Mit einem eigenen Zug auf Tour

Nürnberg/Wernigerode - Der Wunsch, mit einem eigenen Zug durch die Lande zu fahren, lässt sich erfüllen.

Bahn-Oldie

Auch dieser Zug kann gemietet werden. (Bild: Harzer Schmalspurbahnen/dpa/gms)

Individualreisen dieser Art gehen aber ins Geld. „Wir können das organisieren”, sagt Antje Bittner vom DB Museum in Nürnberg.

Zu dessen Sammlung gehören bahnhistorische Besonderheiten wie den legendären weinroten Schnelltriebwagen „VT 08” als Vorläufer des Trans Europ Express (TEE). Der Inbegriff des luxuriösen Bahnreisens der fünfziger Jahre brachte die siegreiche WM-Mannschaft 1954 von Bern zurück nach Deutschland. Oder der „Blaue Enzian”, benannt nach seinem Anstrich, der Hamburg mit München verband.

Eine Preisliste kann Antje Bittner nicht vorlegen. „Jede Buchungsanfrage wird individuell behandelt. Wir prüfen, ob ein Wunsch realisierbar ist und berechnen ein Angebot.” Da kann der Interessent natürlich die Route und die Dauer des Fahrt wählen. Als Zugpferde stehen Dampf-, Diesel und natürlich E-Loks bereit: Die 1940 gebaute 01 1100, stärkstes und schwerstes „Dampfross” in Mitteleuropa mit 2470 PS Leistung, gehört ebenso zum Angebot wie die 45 Jahre alte rot und cremefarbene E 03 001. Dazu gibt es passende Waggons.

Der Marktführer auf den Schienensträngen stößt beim Geschäft mit Mietzügen auf Konkurrenz. „Fast alle Museumsbahnen bieten auch Sonderfahrten an”, erläutert Bernd Dohrmann in Bad Honnef. Er sitzt im Vorstand des Verbandes Deutscher Museums- und Touristikbahnen (VDMT), dessen mehrere Dutzend Mitgliederunternehmen jährlich 2,5 Millionen Fahrgäste befördern.

Dazu gehört beispielsweise das Bayerische Eisenbahnmuseum in Nördlingen. „Wir vermieten Eilzugwagen 1. und 2. Klasse aus den fünfziger Jahren sowie einen Speisewagen”, sagt Ekkehard Böhnlein. „Dampfzüge können bis zehn Waggons lang sein.” Auch im Eisenbahnmuseum hängt der Preis vom Zug und der Strecke ab.

„Alle Museums- und Touristikbahnen müssen die selben strengen Sicherheitsanforderungen erfüllen wie die Deutsche Bahn”, erklärt Dohrmann. Sie verkehren dann, sofern sie nicht über ein eigenes kleines Schienennetz verfügen, nach entsprechender Freigabe auf den Gleissträngen der Deutschen Bahn. Die Gebühren dafür werden nach den so genannten Tarifkilometern berechnet, die für die Nebenstrecken günstiger sind als für die Hauptwege.

Pure Schienennostalgie vermitteln die Harzer Schmalspurbahnen (HSB), bekannt für die regelmäßigen, fahrplanmäßig von Dampfloks gezogenen Züge zum Brocken. „Die ist bei der Zugcharter die beliebteste Strecke und entsprechend gefragt”, sagt Holger Prochnau von der HSB-Verwaltung in Wernigerode. Das gesamte, von fahrplanmäßigen Zügen bediente Streckennetz ist 131 Kilometer lang. „Hierfür kann man beispielsweise den historischen Triebwagen T 1 aus dem Jahr 1933 mieten, der maximal 25 Personen befördern kann. Für 70 Kilometer kostet er 390 Euro, jeder weitere Kilometer kommt auf 3 Euro.”

Internet: www.dbmuseum.de, www.bayerisches-eisenbahnmuseum.de, www.hsb-wr.de.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/25/magazin/t/rzo129825.html
Dienstag, 22. Februar 2005, 13:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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