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Freitag, 25. Februar 05

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Neues Ludwig-Musical: Ein Hauch von Hollywood

Füssen - Mit geballter Star-Power soll der Neuanfang gelingen: Nach Geraldine Chaplin hat das Festspielhaus Neuschwanstein in Füssen einen weiteren prominenten Schauspieler für das neue Musical über den Bayernkönig Ludwig II. verpflichtet.

Neues Ludwig-Musical

Jeanette Chvatal (l) als Sissi und Jan Amman als König Ludwig auf der Bühne des Festspielhauses Neuschwanstein.

André Eisermann, der für die Hauptrollen in den Filmen „Kaspar Hauser” und „Schlafes Bruder” mit Preisen überhäuft wurde, spielt in Füssen Ludwigs Bruder Otto. Dem neuen Musical „Ludwig²”, das am 11. März in Füssen uraufgeführt wird, drückt Hollywood einen unverkennbaren Stempel auf. Vier Meter hohe Skelette ziehen den Blick der Zuschauer auf die tragische Figur des Bayernkönigs und seinen mystischen Tod. Für eine Liebesszene mit Österreichs Kaiserin Sissy tauchen 14 000 Rosen die Bühne in ein Blütenmeer.

Für Musik, Choreographie und Bühnenbild haben die Produzenten Profis aus Amerika verpflichtet. Der Designer Michael Curry, der schon den Musical-Hit „König der Löwen” gestaltet hat, zaubert beim Finale das Märchenschloss Neuschwanstein aus den Körpern der Schauspieler auf die Bühne. Die Musik, die aus der Feder von Konstantin Wecker und vom Spezialisten für Hollywood-Filmmusik Christopher Franke stammt, hat der Brite Nic Raine im Stil eines Soundtracks verschmolzen. Raine hat schon als Arrangeur für Paul McCartney und mehrere James-Bond-Filme gearbeitet

Bei der ersten öffentlichen Probe im Festspielhaus in Füssen waren über 500 Zuschauer sehr beeindruckt. Die Funktionäre und freiwilligen Helfer bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Oberstdorf waren spontan eingeladen und mit Bussen in den Ostallgäuer Königswinkel kutschiert worden. Einige von ihnen hatten nicht mal Zeit sich umzuziehen und kamen in blauen Skianzügen ins Theater. An ihrem Beifall gemessen dürfte die Premiere am 11. März ein Erfolg werden.

„Statt der üblichen zwei Jahre Vorbereitungszeit für ein neues Musical hatten wir nur sieben Monate. Dementsprechend läuft alles in ordentlichen chaotischen Bahnen”, erzählt Dramaturg Klaus Naseband von der Hektik in den letzten Tagen bis zur Uraufführung. In 26 Szenen treten rund 30 Schauspieler und Sänger in 150 Kostümen auf. Im Orchestergraben sitzen zehn Musiker, die als Solisten den von einem Prager Orchester eingespielten Soundtrack ergänzen. Im Sommer sollen an sechs Tagen in der Woche sieben Vorstellungen gegeben werden, im Winter an vier Tagen fünf.

Für die Allgäuer Investorengruppe, die das insolvente Theater vor gut einem Jahr gekauft hat, begegnet Günther Döbler aus Kempten den Fragen nach den Kosten der Produktion stets mit dem Satz: „Wir sind keine Aktiengesellschaft, die ihre Finanzen offen legen muss.” Der Wiesbadener Produzent Gerd Fischer, der als Mitgesellschafter auch den wirtschaftlichen Erfolg des Musicals im Auge hat, kann sich allerdings die Anmerkung nicht verkneifen, dass es leicht sei, mit fremdem Geld umzugehen. Die Anspielung gilt den früheren Betreibern des Musiktheaters Neuschwanstein, die das Haus am Ufer des Forggensees mit Blick auf die Königsschlösser mit Krediten erbaut hatten, aber nach der Premiere im April 2000 nicht aus den roten Zahlen herausgekommen waren.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/25/magazin/t/rzo130688.html
Freitag, 25. Februar 2005, 8:41 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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