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Montag, 9. Dez. 19
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Frank­fur­t/Main - Arbeit­neh­merin­nen haben nach der Rück­kehr aus einem Erzie­hungs­urlaub keinen Anspruch auf sofor­tige Redu­zie­rung ihrer Arbeits­zeit. Das geht aus einem bekannt gewor­denen Urteil des Arbeits­gerichts…

Frank­fur­t/Main - Eine Mani­pula­tion an der Stech­uhr ist auch ohne kon­kre­ten Schaden ein aus­rei­chen­der Grund zur frist­losen Kün­digung eines Arbeit­neh­mers.

Stutt­gar­t/Köln - Berufs­tätige Mütter und Väter behal­ten während der so genann­ten Eltern­zeit den Anspruch auf zuvor nicht genom­menen Urlaub. Der Rest­urlaub ver­falle nach der maximal drei­jäh­rigen Berufs­pau­se…

Frank­fur­t/Main - Die Ver­set­zung eines Arbeit­neh­mers in eine rund 170 Kilo­meter ent­fernte Fir­men­nie­der­las­sung ist ohne Ände­rungs­kün­digung unzuläs­sig. Das hat das Arbeits­gericht Frank­furt ent­schie­den.

Mainz/Bonn - Kündigt ein Mit­arbei­ter seinen Job wegen eines geplan­ten Umzu­ges, so kann ihm das Arbeits­losen­geld für zwölf Wochen gesperrt werden. Ein ent­spre­chen­des Urteil hat das Lan­des­sozi­alge­richt…

Erfurt - Wer auf Grund von Alters­teil­zeit nicht mehr arbei­tet, hat bei einer Insol­venz das Nach­sehen. Das Bun­des­arbeits­gericht bestätigte eine Ent­schei­dung…

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Eigenmächtig „Abschlagszahlung” kassiert: Fristlose Kündigung

Frankfurt/Main - Ohne Erlaubnis der Vorgesetzten aus der Firmenkasse entnommene „Abschlagszahlungen” rechtfertigen stets die fristlose Kündigung des Arbeitnehmers.

Dies gilt nach Auffassung des Arbeitsgerichts Frankfurt auch dann, wenn diese Praxis erst längere Zeit im Betrieb geduldet wurde. Mit ihrem am Donnerstag bekannt gewordenen Urteil wiesen die Richter die Klage eines Taxifahrers gegen ein Transportunternehmen zurück und erklärten dessen fristlose Kündigung für zulässig (Az.: 9 Ca 5413/04).

Die Vorgesetzten hatten es über einen längeren Zeitraum geduldet, wenn sich der Fahrer nach dem Dienst einen Teil der Tageseinnahmen als „Lohnabschlag” gegen Quittung aus der Kasse genommen hatte. Später verboten sie jedoch diese Praxis und hielten sich an die arbeitsvertragliche Vereinbarung, wonach der gesamte Lohn erst am Ende des Monats gezahlt wurde. Der Taxifahrer ignorierte indes diese Anweisung und nahm sich stattdessen weiterhin „Abschläge” aus der Kasse. Als auch eine Abmahnung nichts nützte, wurde ihm fristlos gekündigt.

Laut Urteil müssen Vorgesetzte eine solche „Selbstbedienung” grundsätzlich nicht dulden. Auch wenn hinter dem Verhalten des Angestellten keine Bereicherungsabsicht stehe und er die Geldentnahme stets mit Quittungen dokumentiert habe, sei doch von einem arbeitsvertraglichen Fehlverhalten auszugehen, das den geschäftlichen Ablauf des Transportunternehmens empfindlich störe. Deshalb habe die Firma nach entsprechender Abmahnung zu Recht fristlos gekündigt, sagte die Vorsitzende Richterin.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/25/service/berufbildung/recht/t/rzo128686.html
Donnerstag, 17. Februar 2005, 16:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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