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Sonntag, 8. Dez. 19
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Frank­fur­t/Main - Arbeit­neh­merin­nen haben nach der Rück­kehr aus einem Erzie­hungs­urlaub keinen Anspruch auf sofor­tige Redu­zie­rung ihrer Arbeits­zeit. Das geht aus einem bekannt gewor­denen Urteil des Arbeits­gerichts…

Frank­fur­t/Main - Eine Mani­pula­tion an der Stech­uhr ist auch ohne kon­kre­ten Schaden ein aus­rei­chen­der Grund zur frist­losen Kün­digung eines Arbeit­neh­mers.

Stutt­gar­t/Köln - Berufs­tätige Mütter und Väter behal­ten während der so genann­ten Eltern­zeit den Anspruch auf zuvor nicht genom­menen Urlaub. Der Rest­urlaub ver­falle nach der maximal drei­jäh­rigen Berufs­pau­se…

Frank­fur­t/Main - Die Ver­set­zung eines Arbeit­neh­mers in eine rund 170 Kilo­meter ent­fernte Fir­men­nie­der­las­sung ist ohne Ände­rungs­kün­digung unzuläs­sig. Das hat das Arbeits­gericht Frank­furt ent­schie­den.

Mainz/Bonn - Kündigt ein Mit­arbei­ter seinen Job wegen eines geplan­ten Umzu­ges, so kann ihm das Arbeits­losen­geld für zwölf Wochen gesperrt werden. Ein ent­spre­chen­des Urteil hat das Lan­des­sozi­alge­richt…

Erfurt - Wer auf Grund von Alters­teil­zeit nicht mehr arbei­tet, hat bei einer Insol­venz das Nach­sehen. Das Bun­des­arbeits­gericht bestätigte eine Ent­schei­dung…

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Desinteresse kein Kündigungsgrund

Mainz - Ein Arbeitgeber darf seinem Auszubildenden nicht vorzeitig kündigen, nur weil er ihn für uninteressiert hält.

Das entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz in Mainz (Az.: 7 Sa 565/04).

Damit gab das Gericht der Kündigungsschutzklage eines inzwischen 22-jährigen Auszubildenden statt. Der Kläger hatte sich mehrfach krank gemeldet und die entsprechenden ärztlichen Atteste verspätet vorgelegt. Der Arbeitgeber schloss daraus auf ein berufliches Desinteresse des jungen Mannes und kündigte das Ausbildungsverhältnis. Vom LAG musste er sich nun allerdings sagen lassen, er habe voreilig gehandelt: Ein notwendiger „wichtiger Grund”, der die vorzeitige Kündigung einer Lehre rechtfertige, erfordere mehr als „nur” Desinteresse.

Nach Auffassung der Richter ist die Kündigung eines Ausbildungsverhältnisses nur unter den Bedingungen zulässig, die sonst bei einer fristlosen Kündigung gelten. Der Gesetzgeber gehe von einer besonderen Schutzbedürftigkeit der Auszubildenden aus.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/25/service/berufbildung/recht/t/rzo129536.html
Montag, 21. Februar 2005, 12:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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