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Sonntag, 8. Dez. 19
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Frank­fur­t/Main - Arbeit­neh­merin­nen haben nach der Rück­kehr aus einem Erzie­hungs­urlaub keinen Anspruch auf sofor­tige Redu­zie­rung ihrer Arbeits­zeit. Das geht aus einem bekannt gewor­denen Urteil des Arbeits­gerichts…

Frank­fur­t/Main - Eine Mani­pula­tion an der Stech­uhr ist auch ohne kon­kre­ten Schaden ein aus­rei­chen­der Grund zur frist­losen Kün­digung eines Arbeit­neh­mers.

Stutt­gar­t/Köln - Berufs­tätige Mütter und Väter behal­ten während der so genann­ten Eltern­zeit den Anspruch auf zuvor nicht genom­menen Urlaub. Der Rest­urlaub ver­falle nach der maximal drei­jäh­rigen Berufs­pau­se…

Frank­fur­t/Main - Die Ver­set­zung eines Arbeit­neh­mers in eine rund 170 Kilo­meter ent­fernte Fir­men­nie­der­las­sung ist ohne Ände­rungs­kün­digung unzuläs­sig. Das hat das Arbeits­gericht Frank­furt ent­schie­den.

Mainz/Bonn - Kündigt ein Mit­arbei­ter seinen Job wegen eines geplan­ten Umzu­ges, so kann ihm das Arbeits­losen­geld für zwölf Wochen gesperrt werden. Ein ent­spre­chen­des Urteil hat das Lan­des­sozi­alge­richt…

Erfurt - Wer auf Grund von Alters­teil­zeit nicht mehr arbei­tet, hat bei einer Insol­venz das Nach­sehen. Das Bun­des­arbeits­gericht bestätigte eine Ent­schei­dung…

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Kein Arbeitslosengeld bei Fahrlässigkeit

Mainz - Wer vor dem Umzug in eine andere Stadt seinen Arbeitsvertrag kündigt, ohne die Zusage für einen neuen Job zu haben, hat nicht sofort Anrecht auf finanzielle Unterstützung.

Im Fall einer Kündigung ohne einen „rechtfertigenden wichtigen Grund” könne für die Zahlung von Arbeitslosengeld eine so genannte Sperrzeit verhängt werden, entschied das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz in Mainz laut einer Mitteilung vom Donnerstag (Az: L 1 AL 117/03).

In dem Fall hatte eine Frau ihre Stelle als Verkäuferin gekündigt, weil sie ihrem Mann in eine andere Stadt folgen wollte. Die Frau zog dann aber alleine um, nachdem sich der Mann von ihr getrennt hatte. Die Frau meldete sich arbeitslos und beantragte Arbeitslosengeld.

Die Arbeitsverwaltung legte eine zwölfwöchige Sperrfrist für die Zahlung der Unterstützung fest. Diese Entscheidung wurde vom Sozialgericht Koblenz bestätigt. Die Klägerin habe ihre Arbeitslosigkeit grob fahrlässig selbst herbeigeführt, weil der Mann zum Zeitpunkt ihrer Kündigung noch keine Zusage für einen neuen Job gehabt hätte. Das Landessozialgericht bestätigte nun die Entscheidung des Koblenzer Gerichts.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/25/service/berufbildung/recht/t/rzo129599.html
Montag, 21. Februar 2005, 15:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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