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Donnerstag, 12. Dez. 19
RZ-Akademie

Frank­fur­t/Main - Arbeit­neh­merin­nen haben nach der Rück­kehr aus einem Erzie­hungs­urlaub keinen Anspruch auf sofor­tige Redu­zie­rung ihrer Arbeits­zeit. Das geht aus einem bekannt gewor­denen Urteil des Arbeits­gerichts…

Frank­fur­t/Main - Eine Mani­pula­tion an der Stech­uhr ist auch ohne kon­kre­ten Schaden ein aus­rei­chen­der Grund zur frist­losen Kün­digung eines Arbeit­neh­mers.

Stutt­gar­t/Köln - Berufs­tätige Mütter und Väter behal­ten während der so genann­ten Eltern­zeit den Anspruch auf zuvor nicht genom­menen Urlaub. Der Rest­urlaub ver­falle nach der maximal drei­jäh­rigen Berufs­pau­se…

Frank­fur­t/Main - Die Ver­set­zung eines Arbeit­neh­mers in eine rund 170 Kilo­meter ent­fernte Fir­men­nie­der­las­sung ist ohne Ände­rungs­kün­digung unzuläs­sig. Das hat das Arbeits­gericht Frank­furt ent­schie­den.

Mainz/Bonn - Kündigt ein Mit­arbei­ter seinen Job wegen eines geplan­ten Umzu­ges, so kann ihm das Arbeits­losen­geld für zwölf Wochen gesperrt werden. Ein ent­spre­chen­des Urteil hat das Lan­des­sozi­alge­richt…

Erfurt - Wer auf Grund von Alters­teil­zeit nicht mehr arbei­tet, hat bei einer Insol­venz das Nach­sehen. Das Bun­des­arbeits­gericht bestätigte eine Ent­schei­dung…

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Mehrfache Überstunden-Verweigerung ist Kündigungsgrund

Frankfurt/Main - Verweigert ein Arbeitnehmer mehrfach die ihm angetragenen Überstunden, riskiert er die fristlose Kündigung. Das hat das Arbeitsgericht Frankfurt entschieden.

Die Richter wiesen damit die Klage eines technischen Angestellten gegen eine Wohnungsbaugesellschaft zurück (Az.: 10 Ca 9795/04). Der mit der Betreuung eines Bauprojektes beauftragte Arbeitnehmer war von seinem Vorgesetzten aufgefordert worden, außerhalb seiner regulären Arbeitszeit aus dem Gebäude eines anderen Unternehmens umfangreiches Plan- und Aktenmaterial zu holen. Unter Hinweis auf seine Schwerbehinderung und die Arbeitszeiten lehnte der Mann dies ab und ließ sich auch von einer Abmahnung mit Kündigungsandrohung nicht beeindrucken. Das Unternehmen kündigte daraufhin fristlos.

Laut Urteil hätte der Mann die ihm aufgetragene Tätigkeit wenigstens beginnen müssen. Hätte er die Akten infolge seiner Gehbehinderung nicht tragen können, wäre immer noch eine Arbeitsverweigerung möglich gewesen, argumentierte das Gericht. Überstunden dürften generell nur dann abgelehnt werden, wenn der Arbeitsvertrag diese Möglichkeit ausdrücklich vorsehe. Ansonsten sei eine fristlose Kündigung wegen „beharrlicher Arbeitsverweigerung” nach entsprechender Abmahnung auch bei langjährigen, auf Grund ihrer Schwerbehinderung besonders schützenswerten Arbeitnehmern zulässig.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/25/service/berufbildung/recht/t/rzo130225.html
Mittwoch, 23. Februar 2005, 15:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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