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Freitag, 6. Dez. 19
RZ-Akademie

Frank­fur­t/Main - Arbeit­neh­merin­nen haben nach der Rück­kehr aus einem Erzie­hungs­urlaub keinen Anspruch auf sofor­tige Redu­zie­rung ihrer Arbeits­zeit. Das geht aus einem bekannt gewor­denen Urteil des Arbeits­gerichts…

Frank­fur­t/Main - Eine Mani­pula­tion an der Stech­uhr ist auch ohne kon­kre­ten Schaden ein aus­rei­chen­der Grund zur frist­losen Kün­digung eines Arbeit­neh­mers.

Stutt­gar­t/Köln - Berufs­tätige Mütter und Väter behal­ten während der so genann­ten Eltern­zeit den Anspruch auf zuvor nicht genom­menen Urlaub. Der Rest­urlaub ver­falle nach der maximal drei­jäh­rigen Berufs­pau­se…

Frank­fur­t/Main - Die Ver­set­zung eines Arbeit­neh­mers in eine rund 170 Kilo­meter ent­fernte Fir­men­nie­der­las­sung ist ohne Ände­rungs­kün­digung unzuläs­sig. Das hat das Arbeits­gericht Frank­furt ent­schie­den.

Mainz/Bonn - Kündigt ein Mit­arbei­ter seinen Job wegen eines geplan­ten Umzu­ges, so kann ihm das Arbeits­losen­geld für zwölf Wochen gesperrt werden. Ein ent­spre­chen­des Urteil hat das Lan­des­sozi­alge­richt…

Erfurt - Wer auf Grund von Alters­teil­zeit nicht mehr arbei­tet, hat bei einer Insol­venz das Nach­sehen. Das Bun­des­arbeits­gericht bestätigte eine Ent­schei­dung…

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Altersteilzeit-Beschäftigte haben Nachsehen bei Insolvenz

Erfurt - Wer auf Grund von Altersteilzeit nicht mehr arbeitet, hat bei einer Insolvenz das Nachsehen.

Das Bundesarbeitsgericht bestätigte eine Entscheidung, wonach der Gehaltsanspruch in der Freistellungsphase eine zweitrangige Forderung ist.

Diese so genannten Insolvenzverbindlichkeiten werden erst dann beglichen, wenn die vorrangingen Ansprüche etwa des Insolvenzverwalters selbst oder von ihm beauftragter Lieferanten erfüllt sind.

Das Gericht entschied über Fälle der Altersteilzeit nach dem so genannten Blockmodell. Dabei vereinbaren der Beschäftigte und der Arbeitgeber ein gleich bleibendes Gehalt für eine anfängliche Arbeitsphase und eine darauf folgende Freistellungsphase. Im konkreten Fall ging es um Arbeitnehmer aus Nordrhein-Westfalen, deren Klagen auf gegen den Insolvenzverwalter abgewiesen wurden. Sie hatten nach der Insolvenz Forderungen aus dem noch vorhandenen Vermögen des Unternehmens erhoben (Az.: 10 AZR 600 und 601/03).

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/25/service/berufbildung/recht/t/rzo130254.html
Mittwoch, 23. Februar 2005, 16:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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