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Sonntag, 8. Dez. 19
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Frank­fur­t/Main - Arbeit­neh­merin­nen haben nach der Rück­kehr aus einem Erzie­hungs­urlaub keinen Anspruch auf sofor­tige Redu­zie­rung ihrer Arbeits­zeit. Das geht aus einem bekannt gewor­denen Urteil des Arbeits­gerichts…

Frank­fur­t/Main - Eine Mani­pula­tion an der Stech­uhr ist auch ohne kon­kre­ten Schaden ein aus­rei­chen­der Grund zur frist­losen Kün­digung eines Arbeit­neh­mers.

Stutt­gar­t/Köln - Berufs­tätige Mütter und Väter behal­ten während der so genann­ten Eltern­zeit den Anspruch auf zuvor nicht genom­menen Urlaub. Der Rest­urlaub ver­falle nach der maximal drei­jäh­rigen Berufs­pau­se…

Frank­fur­t/Main - Die Ver­set­zung eines Arbeit­neh­mers in eine rund 170 Kilo­meter ent­fernte Fir­men­nie­der­las­sung ist ohne Ände­rungs­kün­digung unzuläs­sig. Das hat das Arbeits­gericht Frank­furt ent­schie­den.

Mainz/Bonn - Kündigt ein Mit­arbei­ter seinen Job wegen eines geplan­ten Umzu­ges, so kann ihm das Arbeits­losen­geld für zwölf Wochen gesperrt werden. Ein ent­spre­chen­des Urteil hat das Lan­des­sozi­alge­richt…

Erfurt - Wer auf Grund von Alters­teil­zeit nicht mehr arbei­tet, hat bei einer Insol­venz das Nach­sehen. Das Bun­des­arbeits­gericht bestätigte eine Ent­schei­dung…

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Nach Erziehungsurlaub kein sofortiger Anspruch auf weniger Arbeit

Frankfurt/Main - Arbeitnehmerinnen haben nach der Rückkehr aus einem Erziehungsurlaub keinen Anspruch auf sofortige Reduzierung ihrer Arbeitszeit.

Das geht aus einem bekannt gewordenen Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt hervor.

Die Richter wiesen damit im Eilverfahren den Antrag einer pharmazeutisch- technischen Assistentin gegen einen Fachverlag zurück (Az: 22 Ga 36/05). Die Arbeitnehmerin hatte ihr Begehren auf sofortige Verringerung der Wochenarbeitszeit von 38 auf 20 Stunden mit dem Umstand begründet, schon am frühen Nachmittag ihr Kind aus dem Kindergarten abholen zu müssen. Bei einer Arbeitszeit bis um 16.00 Uhr müsse das Kleinkind zwei Stunden ohne Betreuung bleiben, was nicht möglich sei.

Laut Urteil hätte die Frau zumindest versuchen müssen, für den Übergangszeitraum bis zu einer Gerichtsentscheidung im Hauptverfahren in etwa sechs Monaten eine Kinderbetreuung zu besorgen. Erst wenn dies absolut unmöglich oder finanziell unzumutbar wäre, könne ein sofortiger Anspruch auf Verringerung der Arbeitszeit möglicherweise mit Erfolg geltend gemacht werden, so die Vorsitzende Richterin.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/25/service/berufbildung/recht/t/rzo130856.html
Freitag, 25. Februar 2005, 15:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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