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Montag, 11. Nov. 19
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Nürn­berg - Frauen ver­die­nen in Deutsch­land immer noch weniger als Männer. Bei glei­cher Aus­bil­dung, glei­chem Alter und Beruf sowie im glei­chen Betrieb lag das Gehalt von Frauen in den alten Bun­des­län­dern in…

AnzugDüs­sel­dorf - Um bei Geschäfts­tref­fen Fett­näpf­chen zu ver­mei­den, sollten Arbeit­neh­mer welt­weite Unter­schiede beim Busi­ness-Dress­code beach­ten. Darauf weist die Zeit­schrift „Kar­rie­re” hin.

Wies­baden - Immer mehr Deut­sche machen das Abitur oder schließen ein Erst­stu­dium erfolg­reich ab. So stieg die Zahl der Schul­absol­ven­ten mit Hoch­schul- bezie­hungs­weise Fach­hoch­schul­reife von 1999 bis 2003 um…

Han­nover­/Ber­lin - Im Reigen der Alters­vor­sor­gepro­dukte ist die „Rürup-Ren­te” ein Neuling - und sie ist bislang weit­gehend unbe­kannt. Rund 80 Prozent der Bun­des­bür­ger haben laut einer Allens­bach-Umfrage von der…

Ber­lin/Düs­sel­dorf - Seit 2002 fördert der Staat den Aufbau der pri­vaten Zusatz­rente - benannt nach dem frühe­ren Bun­des­arbeits­minis­ter Walter Riester (SPD) - mit Zulagen und steu­erli­chen Vor­tei­len.

Berlin - Mehr als ein Drittel aller zwei Mil­lio­nen Stu­den­ten in Deutsch­land ist drin­gend auf Neben­jobs ange­wie­sen, um über­haupt stu­die­ren zu können.

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Karriere im Sport

Berlin - Mehr als 27 Millionen Menschen trainieren in Deutschland in einem Sportverein.

Karriere im Sport

Der Personal Trainer hilft nicht nur die Haltung zu korrigieren.

Der Trend zur Bewegung entwickelt sich zum eigenen Wirtschaftszweig. Experten für diesen Bereich sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt.

„Der Sport hat sich in den vergangenen 10 bis 15 Jahren stark kommerzialisiert”, sagt Elke Pohl, Autorin des Ausbildungsführers „Trendbranche Sport” aus Berlin. Mehr als 320 000 Menschen haben unter dem Dach des Deutschen Sportbundes Arbeit - allerdings ist nur rund ein Viertel davon in Teil- oder Vollzeit angestellt. Vom Sportlehrer über Personal Trainer für Einzelpersonen oder kleine Gruppen bis zu Sportpsychologen und -ökonomen reicht die Palette derer, die an Hochschulen und in Sportbetrieben ausgebildet werden.

Noch recht neu ist der Sport- und Fitnesskaufmann. „Das ist der erste staatlich anerkannte Ausbildungsberuf für den Sport”, sagt Bettina Webers vom Bundesinstitut für Berufsbildung (Bibb) in Bonn. Die Kaufleute arbeiten im Verwaltungs- und Organisationsbereich von Betrieben, Vereinen und Verbänden. „Sie sind in erster Linie Mittler zwischen den spezialisierten Sportanbietern und den Mitgliedern, Kunden und Interessenten im Verein oder einer Fitnessanlage.”

Betriebe für die duale Ausbildung sowie mögliche Arbeitgeber sind neben Vereinen, Verbänden und Fitnessstudios auch Sportartikel-Hersteller, Sportschulen und Event-Agenturen. Das Ausbildungs-Angebot auf dem Sportmarkt ist unübersichtlich - auch eine Reihe privater Träger buhlen um Azubis. Pohl rät, sich schlau zu machen und darauf zu achten, „als Grundlage für die weitere Karriere staatlich anerkannte Prüfungen abzulegen”.

Rund 140 der 200 Sport-Studiengänge an deutschen Hochschulen bereiten auf das Lehramt vor, in den übrigen werden Diplome für die Schwerpunkte von Sportökonomie bis Sportpsychologie verliehen. Einige Universitäten bieten integrierte Studiengänge an, die mit Bachelor oder Master abschließen. So hat zum Beispiel die Uni Bochum einen Schwerpunkt Sportmanagement, die TU München und die Uni Tübingen bilden Bachelor in Sportökonomik und Sportmanagement aus.

Klassiker in Sachen Sportausbildung ist die Deutsche Sporthochschule (DSHS) in Köln. 21 Institute forschen und lehren unter ihrem Dach, fünf Schwerpunkte gibt es: „Training und Leistung”, „Freizeit und Kreativität”, „Prävention und Rehabilitation”, „Ökonomie und Management” sowie „Medien und Kommunikation”.

„Im Grundstudium machen alle dasselbe, die Spezialisierung erfolgt im Hauptstudium”, sagt Kerstin Hoener von der Studienberatung der DSHS. Acht Semester beträgt die Regelstudienzeit für das Lehramt ebenso wie für das Diplom. „Wegen der Verletzungsgefahr liegen wir real aber bei 12 bis 13 Semestern”, sagt Hoener. Neben einem Numerus Clausus verlangt die DSHS eine Sporteignungsprüfung. „Je 1000 Bewerber werden zweimal im Jahr eingeladen, rund die Hälfte fällt durch.”

Literatur: Elke Pohl: Trendbranche Sport, Verlag Bildung und Wissen, ISBN: 3-8214-7641-9, 14,80 Euro; Sylvia Stumpf, Katharina Vähning: Ausbildungs- und Studienführer Gesundheitswesen, Heel Verlag ISBN: 3-89694-420-7, 18 Euro.

www.dssv.de

www.fitnessverband.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/25/service/berufbildung/t/rzo125620.html
Montag, 07. Februar 2005, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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