Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Urlaub Gesundheit Beruf Lexikon
Donnerstag, 14. Nov. 19
RZ-Akademie

Nürn­berg - Frauen ver­die­nen in Deutsch­land immer noch weniger als Männer. Bei glei­cher Aus­bil­dung, glei­chem Alter und Beruf sowie im glei­chen Betrieb lag das Gehalt von Frauen in den alten Bun­des­län­dern in…

AnzugDüs­sel­dorf - Um bei Geschäfts­tref­fen Fett­näpf­chen zu ver­mei­den, sollten Arbeit­neh­mer welt­weite Unter­schiede beim Busi­ness-Dress­code beach­ten. Darauf weist die Zeit­schrift „Kar­rie­re” hin.

Wies­baden - Immer mehr Deut­sche machen das Abitur oder schließen ein Erst­stu­dium erfolg­reich ab. So stieg die Zahl der Schul­absol­ven­ten mit Hoch­schul- bezie­hungs­weise Fach­hoch­schul­reife von 1999 bis 2003 um…

Han­nover­/Ber­lin - Im Reigen der Alters­vor­sor­gepro­dukte ist die „Rürup-Ren­te” ein Neuling - und sie ist bislang weit­gehend unbe­kannt. Rund 80 Prozent der Bun­des­bür­ger haben laut einer Allens­bach-Umfrage von der…

Ber­lin/Düs­sel­dorf - Seit 2002 fördert der Staat den Aufbau der pri­vaten Zusatz­rente - benannt nach dem frühe­ren Bun­des­arbeits­minis­ter Walter Riester (SPD) - mit Zulagen und steu­erli­chen Vor­tei­len.

Berlin - Mehr als ein Drittel aller zwei Mil­lio­nen Stu­den­ten in Deutsch­land ist drin­gend auf Neben­jobs ange­wie­sen, um über­haupt stu­die­ren zu können.

Beruf & Bildung

News  

Recht  

Weiterbildung  

Wie werde ich...  

Software-Entwickler und IT-Dienstleister gefragt

Berlin/Bonn - Auf dem IT-Arbeitsmarkt scheint die Trendwende geschafft.

IT-Arbeitsmarkt

Experten rechnen mit einer Trendwende. (Bild: SAP/Scheible/dpa/gm)

„In diesem Jahr wird es eine Konsolidierung geben, vielleicht sogar ein leichtes Plus”, sagt Stephan Pfisterer.

Steigerungsraten wie in den Boomjahren sind nach Ansicht des Experten vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in Berlin jedoch nicht zu erwarten.

„Waren Informatiker früher nur in Software- und Hardwarebetrieben zu finden, läuft heute kaum noch ein Unternehmen ohne Informatikanwendungen”, erklärt Prof. Matthias Jarke, Präsident der Gesellschaft für Informatik (GI) in Bonn.

Für Hoffnung auf Besserung sorgt das Segment „Software und IT-Dienstleistungen”. Schätzungsweise 3000 neue Arbeitsplätze sind 2004 in diesem Bereich entstanden. Die Themen sind derzeit Datenbanken im elektronischen Geschäftsverkehr sowie die Entwicklung von Programmiersprachen und Software-Ergonomie für mobile Anwendungen, etwa Handys.

„Laut Umfragen von Beratungsunternehmen sind die Felder Koordination und Organisation, Anwendungsentwicklung, SAP, Datenschutz und Sicherheit momentan sehr gefragt”, weiß Matthias Jarke. Weniger Chancen hätten hingegen Spezialisten für Netzwerk und Systemumfeld sowie Webdesign. Auch nach Einschätzung der GI bieten die Softwaretechnik und IT-Services viele Möglichkeiten: „Ein Feld, das in Zukunft immer wichtiger werden wird, ist Informatik im Auto”, so der GI-Präsident.

Vom Anziehen des Marktes profitieren auch die freien IT-Spezialisten. „Nachfrage besteht vor allem bei Großunternehmen”, sagt Dirk Bisping vom Berufsverband Selbständige in der Informatik (BVSI) in Glückstadt (Schleswig-Holstein). Freie Informatiker würden meist über Agenturen oder Beratungshäuser an diese Unternehmen vermittelt.

Eine generelle Aussage, welche Ausbildung am zukunftsfähigsten ist, lässt sich nicht treffen. „Gerade ein so komplexes Feld wie die Informatik erfordert ganz verschiedene Qualifikationen”, erklärt Matthias Jarke. Wichtig sei die kontinuierliche Weiterbildung. „So gut die Ausbildung auch gewesen ist, die Informatik ist eine äußerst dynamische Disziplin, in der man ständig am Ball bleiben muss.”

Ein Großteil der Absolventen favorisiert große, bekannte Unternehmen. Sie werden mit Initiativbewerbungen überschwemmt, während der Mittelstand oft nicht wahrgenommen wirde, sagt Jarke. Dabei könnten gerade kleine Firmen ein Sprungbrett sein.

Die Verdienstaussichten in der Branche sind laut BITKOM-Experte Pfisterer im Vergleich zu Ingenieur- und naturwissenschaftlichen Berufen überdurchschnittlich gut: „Die Einstiegsgehälter für Fachschulabsolventen liegen zwischen 35 000 und 40 000 Euro, für Hochschulabsolventen sogar noch etwas darüber.”

Informationen:

Gesellschaft für Informatik, Ahrstraße 45, 53175 Bonn (Tel.: 0228/30 21 45, Internet: www.gi-ev.de );

BITKOM, Postfach 64 01 44, 10047 Berlin (Tel.: 030/27 57 60, Internet: www.bitkom.org );

BVSI, Hallingstraße 10, 25348 Glückstadt, (Tel.: 04124/60 50 87, Internet: www.bvsi.de ).

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/25/service/berufbildung/t/rzo125621.html
Montag, 07. Februar 2005, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
 
Druckversion