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Wie werde ich...? Buchhändler

Hamburg/Frankfurt/Main - Viel steiler hätte Sören Fischers Karriere als Buchhändler kaum verlaufen können.

Überblick behalten

Buchhändler haben viel zu lesen. Quelle: Jens Schierenbeck/dpa/gms

Vor wenigen Monaten war der 26-Jährige noch Auszubildender bei der Buchhandelskette Thalia in Hamburg, kurz danach Filialleiter.

„Eine tolle Erfahrung”, sagt Fischer , auch weil ganz neue Aufgaben auf ihn zukamen: „Kosten wollen berechnet, Personal soll geführt werden.” Allerdings hat Fischer keine gewöhnliche Buchhandlung geleitet. In Hamburg-Harburg übernahm er zusammen mit zehn anderen jungen Männern und Frauen eine Filiale, in der die Auszubildenden eigenverantwortlich zu entscheiden hatten.

„Natürlich gibt es das eine oder andere Muss”, sagt Fischer. „Keine Buchhandlung kann es sich leisten, oft gefragte Bestseller nicht im Regal stehen zu haben. Auch viele Klassiker dürfen auf keinen Fall fehlen.” Man müsse, sagt Fischer, nicht nur das Lesen lieben, sondern auch das Verkaufen. So sieht es auch der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt: Gefragt seien kaufmännisches Geschick und kommunikative Fähigkeiten.

Jedes Jahr kommen 60 000 bis 70 000 neue Bücher auf den Markt. „Natürlich sollte ein Buchhändler auch das eine oder andere Werk selbst gelesen haben”, sagt Petra Weihermüller-Klass, die bei Thalia in Hamburg für die Auszubildenden zuständig ist. „Aber vor allem benötigt er ein breites Allgemeinwissen, um den Überblick bewahren zu können.”

Bundesweit gibt es rund 2700 Ausbildungsplätze. Die Vergütung ist regional verschieden. In Bayern beispielsweise werden monatlich 667 Euro im ersten und 787 Euro im dritten Lehrjahr gezahlt. Danach liegt das Einstiegsgehalt bei 1647 Euro. Auf dem Papier genügt ein Hauptschulabschluss. Oft können sich aber nur Realschüler und Abiturienten echte Hoffnungen machen. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre.

Die Ausbildung in kleineren , unabhängigen Fachbuchhandlungen ist im Prinzip vergleichbar. Mitunter werden aber andere Schwerpunkte gesetzt. „Jeder Mitarbeiter betreut hier sein eigenes Fachgebiet”, sagt Michael Menard von der Heine-Buchhandlung im Hamburger Univiertel. „Da muss er selbstverständlich über das nötige Wissen verfügen.” Zwar werden Fachbücher auch von den Buchhandelsketten verkauft. „Aber dort bekommen Sie nur die wenigen Titel, die oft nachgefragt werden”, sagt Menard. „Von uns wird erwartet, dass wir das Fachgebiet in seiner gesamten Breite anbieten.”

Sören Fischer ist inzwischen kein Filialleiter mehr. Das Pilotprojekt war nur auf drei Monate angelegt. „Das war eine tolle Zeit, in der wir viel gelernt haben”, sagt Sören Fischer. Die meisten Azubis gehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Wir freuen uns darauf, dass wir unsere Erfahrungen jetzt anderswo anwenden können”, sagt Fischer, „und mal wieder etwas pünktlicher in den Feierabend gehen.”

Informationen: Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Großer Hirschgraben 17-21, Buchhändlerhaus, 60311 Frankfurt (Tel.: 069/130 60, E-Mail: info@boev.de)

Börsenverein des Deutschen Buchhandels: www.boersenverein.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/25/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo121910.html
Montag, 24. Januar 2005, 13:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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