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Dienstag, 15. Okt. 19
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GoldschmiedKönig­stein/Hamm - Gold, Silber und Platin sind die Mate­ria­lien, mit denen sie über­wie­gend arbei­ten. „Das ist nichts für Leute mit zwei linken Hän­den”, sagt Manfred Erd­mann…

-Stutt­gar­t/Bie­lefeld - Der Kachel­ofen, zu Großmut­ters Zeiten wich­tigste Wär­mequelle in der Woh­nung, bleibt auch im Tech­nolo­gie­zeit­alter sehr gefragt.

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Bre­men/Dort­mund - Umwelt­bera­ter sind Exper­ten für ganz unter­schied­liche Fragen. Sind Schad­stoffe in der Wohnung der Grund für die Kopf­schmer­zen? Wo lässt sich im Unter­neh­men Energie ein­spa­ren? Und wie kann ein…

Ham­bur­g/Frank­fur­t/Main - Viel steiler hätte Sören Fischers Kar­riere als Buch­händ­ler kaum ver­lau­fen können. Vor wenigen Monaten war der 26-Jäh­rige noch Aus­zubil­den­der bei der Buch­han­dels­kette Thalia in Ham­burg…

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Wie werde ich...? Umweltberater

Bremen/Dortmund - Umweltberater sind Experten für ganz unterschiedliche Fragen.

Umweltberater

Umweltberater helfen auch Kommunen, das Radwegenetz zu verbessern.

Sind Schadstoffe in der Wohnung der Grund für die Kopfschmerzen? Wo lässt sich im Unternehmen Energie einsparen? Und wie kann ein Radfahrnetz für die City geschaffen werden?.

Ein anerkanntes Berufsbild für Umweltberater gibt es aber nicht. „Die Vorbildung der Berater geht quer durch die Bank”, sagt Herry Rubarth vom Verband für Umweltberatung Nordrhein-Westfalen (VUB) in Dortmund. „Häufig sind es Biologen, Chemiker, Geologen, Lehrer mit entsprechender Fächerkombination oder Menschen aus ingenieurtechnischen Berufen.”

In jüngster Zeit seien auch Umweltwissenschaftler unter den Beratern zu finden, ergänzt Inse Ewen vom Bundesverband Umweltberatung (bfub) in Bremen. Ein Studium als Basis sei empfehlenswert. „Die Berater brauchen mehr als nur Basiswissen in der Umwelttechnik oder im Umweltrecht”, bestätigt Frank-Peter Ahlers vom Zentrum für Umweltschutz der Handwerkskammer Hannover.

Bundesweit unterhalten die Kammern zehn solcher Zentren, um Betriebe in umweltrelevanten Fragen zu unterstützten. Das Spektrum der Anfragen reiche von einer zu hohen Stromrechnung bis zum Marketing. „Wenn ein Heizungsbauer Solar-Anlagen verkaufen will, vermitteln wir ihm nicht nur fachliches Knowhow. Wir sagen ihm auch, wie er sein Produkt auf dem Markt platzieren kann.”

„Bereits während des Studiums oder der Ausbildung sollten sich potenzielle Umweltberater Gedanken machen, in welchen Arbeitsbereich sie gehen wollen”, rät Inse Ewen. Um hohe Qualitätsstandards zu sichern, hat der Bundesverband ein Verfahren zur Güteanerkennung der Berater entwickelt. Zusätzlich zum Studium oder einem umweltbezogenen Berufsabschluss müssen sie unter anderen eine Zusatzausbildung in der Umweltberatung von mindestens 500 Stunden nachweisen. Umweltberater, die diese Anerkennung erhalten haben, verpflichten sich zur ständigen Weiterbildung.

Anfang der neunziger Jahre waren 90 Prozent der im Bundesverband Umweltberatung organisierten Berater bei den Kommunen angestellt. Aktuell sind es nur noch rund die Hälfte: Aufgrund der Sparzwänge seien sie in einer schwierigen Situation, sagt Inse Ewen. „Sie müssen ihre Arbeit immer wieder neu legitimieren.”

Wer Spaß an dieser Arbeit hat, sollte für eine Selbstständigkeit offen sein, rät Herry Rubarth. Aufträge sind künftig vor allem im Bereich der Energieberatung zu erwarten. „Die Energieberatung ist im Kommen. Wirtschafts- und Energiefragen sind nicht mehr voneinander zu trennen”, prognostiziert Ewen.

Etliche selbstständige Berater hätten es sehr gut geschafft, sich einen Markt zu schaffen. „Dabei hat sich besonders die Zusammenarbeit verschiedener Qualifikationen bewährt”, sagt Ewen. Wenn sich Energie-, Abfall- und Managementexperten zusammen tun, könnten auch Aufträge für größere Unternehmen und Banken übernommen werden.

Information:

Bundesverband für Umweltberatung , Bornstraße 12/13, 28195 Bremen, (Tel.: 0421/34 34 00, Fax: 0421/34 78 714, Internet: www.umweltberatung.org );

Deutsches Energieberater Netzwerk, Franziusstraße 8-14, 60314 Frankfurt, (Tel.: 0180/500 15 60, Internet: www.deutsches-energieberaternetzwerk.de ).

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/25/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo125634.html
Montag, 07. Februar 2005, 11:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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