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Freitag, 30. Jul. 10

Brüssel - Die EU-Kom­mis­sion unter­sucht wei­ter­hin, ob der welt­größte Soft­ware­kon­zern Micro­soft die europäi­schen Wett­bewerbssank­tio­nen erfüllt. Bis Anfang März wollen die Wett­bewerbs­hüter dazu Reak­tio­nen von…

Apple iTunesBrüssel - Die EU-Kom­mis­sion unter­sucht die Preis­poli­tik des Inter­net-Musik­kauf­hau­ses Apple iTunes. Die Preise für das Her­unter­laden von Musikstü­cken sollen in Groß­bri­tan­nien höher sein als anderswo in Europa.

Jena - Nach einem kräf­tigen Umsatz­sprung 2004 und der Rück­kehr in die Gewinn­zone hegt der ost­deut­sche Tech­nolo­gie­kon­zern Jen­optik Bör­sen­pläne für seine Halblei­ter-Toch­ter. Nachdem Anfang 2004 Ver­kaufs­ver­hand­lun­gen…

Den­ver­/As­hburn - Der ame­rika­nische Tele­fon­kon­zern Qwest Com­muni­cati­ons Inter­natio­nal Inc. hat eine ver­bes­serte Offerte für die zweit­größte US-Fern­gesprächs­gesell­schaft MCI Inc. gemacht.

Stutt­gart - Der Tech­nolo­gie­kon­zern Hewlett Packard (HP) hat seinen Umsatz auf dem deut­schen Markt im Geschäfts­jahr 2004 (31.10.) um sieben Prozent auf 5,22 Mil­liar­den Euro gestei­gert.

Berlin - An den deut­schen Gerich­ten kann nun auch das Inter­net-Zeit­alter begin­nen. Mit den Stimmen aller Par­teien ver­abschie­dete der Bun­des­tag am Freitag ein Gesetz…

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Infineon macht Chipfertigung in München dicht

München - Der Chipkonzern Infineon macht seine Produktion am Heimatsitz in München dicht.

Infineon-Konzernzentrale München

Wochenlang gab es bei Infineon Spekulationen über Standortschließungen.

Die Fertigung soll bis Anfang 2007 geschlossen werden. Betroffen sind nach Unternehmensangaben 800 Mitarbeiter.

„Betriebsbedingte Kündigungen können aus heutiger Sicht nicht vermieden werden”, sagte ein Infineon-Sprecher am Mittwoch in München. Der Konzern bemühe sich aber um sozialverträgliche Lösungen. Ein Teil der Produktion soll an andere Standorte verlagert werden. Die IG Metall kritisierte die Entscheidung heftig.

Zur Begründung verwies der Konzern auf veraltete Produktionstechnologien an dem Standort München-Perlach. Zudem sei die Nachfrage nach den dort gefertigten Spezial-Chips für die Telekommunikation und die Autoindustrie gesunken. „Eine weitere Nutzung der Produktionskapazitäten ist wirtschaftlich und technisch nicht sinnvoll.”

Die IG Metall sprach sogar von rund 1000 betroffenen Mitarbeitern, darunter ein Großteil Frauen. „Für die Mitarbeiter wird es schwierig werden, eine neue passende Stelle zu finden, wenn Infineon die Produktion einstellt.” In den vergangenen Jahren seien die Investitionen in München-Perlach systematisch heruntergefahren worden, kritisierte die Gewerkschaft. Teilbereiche und Zukunftstechnologien mit Potenzial habe der Konzern verkauft oder eingestellt. „Für die Entscheidung des Unternehmens spielten Arbeitsbedingungen und das deutsche Lohnniveau keine Rolle.” Das Unternehmen müsse weitere Beschäftigungsmöglichkeiten am Standort ernsthaft und gründlich prüfen und dabei betriebsbedingte Kündigungen möglichst vermeiden, forderte die Gewerkschaft.

Der zukunftsfähige Teil der Produktion soll nach Unternehmensangaben größtenteils nach Regensburg verlagert werden, teilweise auch ins österreichische Villach. „Infineon prüft die Möglichkeit der Weiterbeschäftigung”, hieß es zur Zukunft der 800 Arbeitsplätze. Die Gespräche mit dem Betriebsrat hätten bereits begonnen. Infineon hat in den vergangenen Jahren bereits tausende von Arbeitsplätzen abgebaut.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/25/service/computer/t/rzo130181.html
Mittwoch, 23. Februar 2005, 17:03 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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