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Samstag, 23. Nov. 19

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Dort­mund - Dort­mun­der For­scher haben eine Soft­ware ent­wickelt, die Pati­enten nach der Ent­las­sung aus der Klinik bei einer bes­seren Nach­sorge im Alltag helfen soll.

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„Digitale Patientenbegleitung” soll vor alten Gewohnheiten schützen

Dortmund - Dortmunder Forscher haben eine Software entwickelt, die Patienten nach der Entlassung aus der Klinik bei einer besseren Nachsorge im Alltag helfen soll.

Über Handy oder einen Taschencomputer soll die „Digitale Patientenbegleitung” selbstständig beispielsweise täglich an Bewegung erinnern oder auf Nachfrage Ernährungstipps beim Einkaufen geben. So sollen Betrof

fene unterstützt werden, ihr Verhalten auf ihre neue Situation einzustellen, wie das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik (ISST) in Dortmund mitteilte.

Viele Patienten fielen nach der Entlassung wieder in alte, schlechte Gewohnheiten zurück. „Der Kaffeekonsum steigt wieder an, verordnete Übungen sind schnell vergessen und im Einkaufswagen stapeln sich ungesunde Lebensmittel.” Der Begleiter soll nun helfen, dies zu ändern. Die Software wurde in Zusammenarbeit mit Kliniken zunächst für die Behandlung übergewichtiger Erwachsener und Kinder entwickelt. Für eine Pilotstudie, bei der Patienten über einen Zeitraum von bis zu 18 Monaten beobachtet werden sollen, würden nun Geldgeber gesucht. Herausgefunden werden soll dabei auch, ob das Gerät helfen kann, die Kosten der Nachbehandlung zu senken.

Die Software könne individuell angepasst werden, erklärte Kerstin Heuwinkel vom ISST. So könnten Patienten sich eine Textnachricht schicken lassen oder sich eine schöne Musik vorspielen lassen. „Bei übergewichtigen Patienten kann auch ein Bild gezeigt werden, wie man vor der Therapie aussah, um die Motivation zu steigern.”

Erprobt werden soll der digitale Begleiter zunächst bei der Therapie übergewichtiger Kinder. Wichtig sei, dass die Kinder den Begleiter mit Spaß verbinden. „Wissen über richtige Ernährung etwa vermittelt der Begleiter daher als Quiz.” Bewegung belohne er mit Punkten, welche die Kinder sammeln und dann mit anderen vergleichen könnten.

Internet: www.isst.fraunhofer.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/25/service/gesundheit/t/rzo130774.html
Freitag, 25. Februar 2005, 12:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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