Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Urlaub Gesundheit Beruf Lexikon
Samstag, 16. Nov. 19

Berlin - Meist sind es nur wenige Sekun­den. Genervt und über­for­dert hebt ein Eltern­teil sein schrei­endes Baby hoch und schüt­telt es kräf­tig. Die Folgen der Kurz­schluss­reak­tion aber sind kata­stro­phal: „Die…

DepressivErlan­gen - Das baye­rische Gesund­heits­minis­terium setzt im Kampf gegen depres­sive Erkran­kun­gen ver­mehrt auf Prä­ven­tion und Auf­klärung. Depres­sio­nen seien immer noch eine ver­kannte Volks­krank­heit…

Köln/New York - Besorgt über ein erst­mals dia­gno­sti­zier­tes, extrem aggres­sives Aids­virus in New York hat die Bun­des­zen­trale für gesund­heit­liche Auf­klärung (BZgA) auch in Deutsch­land zu einem bes­seren…

Neu-Isen­burg - Auch an Demenz Erkrankte können ihre Blase trai­nie­ren. Darauf weist die „Ärz­tezei­tung” hin. Dazu sollte ein fester Ent­lee­rungs­rhyth­mus vor­gege­ben und pro­tokol­liert werden.

Göt­tin­gen - Mehrere Mil­lio­nen Bürger haben nach Schät­zun­gen der Deut­schen Gesell­schaft für Audio­logie (DGA) schwere unbe­han­delte Hör­störun­gen. Obwohl den meisten Betrof­fenen mit einem Hör­gerät gehol­fen werden…

Dort­mund - Dort­mun­der For­scher haben eine Soft­ware ent­wickelt, die Pati­enten nach der Ent­las­sung aus der Klinik bei einer bes­seren Nach­sorge im Alltag helfen soll.

Gesundheit

News  

Wellness  

Fitness-Tipps  

Depressionen immer weiter verbreitet

Erlangen - Das bayerische Gesundheitsministerium setzt im Kampf gegen depressive Erkrankungen vermehrt auf Prävention und Aufklärung.

Depressiv

Antriebslos und in schlechter Stimmung. Quelle: ABDA/gms

Depressionen seien immer noch eine verkannte Volkskrankheit, sagte die Staatssekretärin Emilia Müller (CSU) beim Forum Frauengesundheit in Erlangen. Das größte Problem sei, dass Depressionen vielfach nicht erkannt würden. Nur wer für die Anzeichen sensibilisiert sei, könne Gegenmaßnahmen einleiten, betonte Müller.

„Die Symptome für eine depressive Erkrankung sind ganz unterschiedlicher Natur”, erklärte Joachim Demling von der Erlanger Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Auf der psychischen Ebene seien die häufigsten Anzeichen Interesse-, Freud- und Antriebslosigkeit, seelische Verstimmungen und Suizidgedanken. Physisch könnten sich Depressionen unter anderem über Schlafstörungen, Müdigkeit oder Verdauungsstörungen äußern.

Ist die Depression erst einmal erkannt, bestehen laut Demling verschiedene Behandlungsmethoden: „Basistherapie muss das ärztliche Gespräch sein.” Zusammen mit so genannten somatischen Therapien könnten Depressionen dauerhaft bekämpft werde, etwa mit der neuartigen Vagusnerv-Stimulation. Dabei wird dem Patienten eine Art Schrittmacher unter dem Brustmuskel eingepflanzt. Das Gerät sendet über einen Draht elektrische Impulse in die Regionen des Gehirns, die für die menschlichen Stimmungen zuständig sind. Diese Therapie werde aber noch nicht von den Krankenkassen bezahlt.

Nach Angaben des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie erkranken in Deutschland jährlich rund 7,8 Millionen Bürger an einer Depression. Zwei Drittel davon sind Frauen. Die Weltgesundheitsorganisation prognostiziert, dass Depressionen bis zum Jahr 2020 zur Volkskrankheit Nummer zwei werden.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/25/service/gesundheit/t/rzo130895.html
Freitag, 25. Februar 2005, 17:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
 
Druckversion