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Freitag, 25. Februar 05

Kickers Offen­bach - Jahn Regens­burg 1:2 (0:0) TuS Koblenz - TSG Hof­fen­heim aus­gefal­len VfR Aalen - Darm­stadt 98 abge­sagt 1. SC Feucht - FC Nöt­tin­gen abge­sagt TSV 1860 München (A) - SV Elvers­berg abge­sagt SV Wehen -…

Preußen Münster - Werder Bremen (A) 0:0 Wup­per­taler SV - Arminia Bie­lefeld (A) -:- Eintr. Braun­schweig - Chem­nit­zer FC -:- VfL Osna­brück - FC St. Pauli -:- Hol­stein Kiel - SC Pader­born abge­sagt KFC Uer­din­gen - For­tuna…

München - Der TSV 1860 München ist wieder auf Auf­stiegs­kurs. Am 23. Spiel­tag der 2. Fuß­ball-Bun­des­liga besieg­ten die seit sechs Spielen unge­schla­genen „Löwen” Energie Cottbus dank „Joker” Patrick Milch­raum mit 1:0…

Rot-Weiß Essen - Wacker Bur­ghau­sen 1:2 (1:0) TSV 1860 München - Energie Cottbus 1:0 (0:0) 1. FC Saar­brü­cken - Karls­ruher SC aus­gefal­len LR Ahlen - Rot-Weiß Erfurt -:- SpVgg Unter­haching - Ein­tracht Trier -:- Ale­man­nia…

Stutt­gart - Die Dop­pel­spitze des Deut­schen Fuß­ball-Bun­des (DFB) hatte laut Theo Zwan­ziger „einen Geburts­feh­ler, der im Zuge des Wetts­kan­dals offen­sicht­lich gewor­den ist”.

Saar­brü­cken - In der Dis­kus­sion um tech­nolo­gische Neue­run­gen im Fußball hat sich Franz Becken­bauer klar gegen die Ein­führung eines Ober­schieds­rich­ters aus­gespro­chen. „Ich halte von Ände­run­gen nichts.

Bochum jubelt nach 3:1 gegen Freiburg

Bochum - Dem VfL Bochum ist der ersehnte Befreiungsschlag womöglich gerade rechtzeitig gelungen, für den SC Freiburg wird der „Überlebenskampf” in der Fußball-Bundesliga immer schwieriger.

VfL Bochum - SC Freiburg

Schiedsrichter Knut Kircher zeigt Freiburgs Torhüter Richard Golz die rote Karte.

„Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie lebt. Die drei Punkte waren unglaublich wichtig, weil sich unsere Situation damit endlich verbessert hat”, sagte VfL-Trainer Peter Neururer erleichtert nach dem verdienten 3:1 (1:0)-Erfolg im Kellerduell gegen die Breisgauer.

„Nur ein Sieg zählt”, war das Motto beider Teams vor der Partie des Tabellen-16. gegen den Vorletzten. Entsprechend trübe war nachher die Stimmung bei den Freiburgern. Die Umstände, welche die achte Auswärtsschlappe begünstigten, besserten die Laune von Volker Finke nicht. Schon vorher hatte er eine düstere Vorahnung, und durch zwei - seiner Ansicht nach falsche - Entscheidungen von Schiedsrichter Knut Kircher (Rottenburg) sah der Coach sich bestätigt.

„Nach der Berichterstattung über die angebliche Benachteiligung des VfL in Dortmund war es klar, dass dies ein ungünstiger Zeitpunkt ist, hier in Bochum anzutreten”, erläuterte Finke. Er monierte sowohl den Elfmeterpfiff nach einem Laufduell zwischen Daniel Schumann und Filip Trojan als auch die Hinausstellung seines Torhüters Richard Golz nach dessen als „Notbremse” gewerteten Foul an Vratislav Lokvenc (70.). „Das waren zwei entscheidende Szenen. Schumann ist vor Trojan am Ball. Der Elfer tat uns weh”, meinte Finke, der nach den lauten Protesten Neururers vor einer Woche befürchtet hatte, dass „lauwarme Situationen im Strafraum” nun zu Bochumer Gunsten ausgelegt würden.

So fand Finke es „ein bisschen schade”, dass sein bester Mann, Golz, im 443. Bundesligaspiel erstmals „Rot” sah. Gleichwohl mochte der Coach nicht den Eindruck erwecken, „wie andere zu jammern”. Daher schrieb er die Niederlage vor 22 820 Fans im Ruhrstadion auch nicht allein dem Referee zu. „Objektiv ist es so, dass bei uns viele wichtige Spieler verletzt sind und wir durch die Grippewelle zusätzlich geschwächt wurden.”

Trotz der durch Tore der drei besten Bochumer Zvjezdan Misimovic (35./Foulelfmeter), Raymond Kalla (55.) und Tommy Bechmann (84.) besiegelte Niederlage und des auf 7 Punkte gewachsenen Rückstands zum rettenden Platz 15 sieht Finke sein Team noch nicht in der 2. Liga. „Wir werden wieder aufstehen und punkten”, versprach er, und Golz mahnte: „Wichtig ist, dass wir jetzt nicht in Lethargie verfallen.”

Die Phase der „Ohnmacht” scheint beim Gegner endgültig vorbei. Der Revierclub bestätigte den schon beim BVB zu sehenden Aufwärtstrend. Trotz der sechs Spiele ohne Erfolgserlebnis und des großen Drucks, gewinnen zu müssen, überzeugte die Elf auch spielerisch. Die Abwehr war nur beim Gegentor von Dennis Aogo (80.) nicht im Bilde, die Offensive um den überagenden Misimovic sorgte für viel Gefahr.

Selbst der kurzfristige Ausfall von Verteidiger Marcel Maltritz, der sich beim Aufwärmen einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zuzog, konnte den VfL nicht schocken. Aleksander Knavs vertrat ihn gut und erntete ein Sonderlob von Neururer, der sich diesmal an der Schiedsrichterdiskussion nicht beteiligte. Vor allem, weil die Freude und Erleichterung überwog. „Endlich haben wir gewonnen”, meinte Trojan. Und Bechmann jubelte, denn die Hoffnung auf den Verbleib in der Eliteliga steigt: „Den Sieg werde ich erstmal in Ruhe genießen.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/25/sport/fussball/t/rzo129299.html
Sonntag, 20. Februar 2005, 11:04 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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