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Freitag, 25. Februar 05

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Ber­lin/Te­heran - Die Ver­hand­lun­gen mit dem Iran über die Aufgabe seines umstrit­tenen Nuklear­pro­gramms kommen nur schlep­pend voran. „Die gegen­sei­tigen Posi­tio­nen sind sehr komplex und nur schwie­rig zu über­brü­cken”…

 Das Thema des Tages 

Stichwort: Luftröhrenschnitt

Hamburg - Ein Luftröhrenschnitt, wie ihn der Papst erhalten hat, ist in der Regel eine relativ einfache Operation.

Papst verlässt Klinik

Johannes Paul II. bei seiner Ankunft am Petersplatz nach seinem Klinikaufenthalt Anfang Februar.

Auch eine dazu nötige Narkose müsse nicht besonders tief sein, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, Prof. Matthias Rothmund, am Freitag in einem dpa-Gespräch.

In die künstlich geschaffene Öffnung setzen Mediziner eine so genannte Trachealkanüle ein, durch die der Patient leichter atmen kann. Grund für einen Luftröhrenschnitt könne unter anderem eine Schwellung der Atemwege durch eine Infektionskrankheit sein. Möglich sei aber auch eine Schwächung der Atemmuskulatur unter anderem wegen einer Parkinson-Erkrankung, erläuterte Rothmund.

Je nach Ursache der Operation bleibe eine eingesetzte Trachealkanüle nur wenige Tage oder aber Monate und Jahre im Hals des Patienten. „Wenn der Grund eine Schwellung der Rachenschleimhaut oder der Mandeln ist, dann dauert es nur ein paar Tage”, sagte Rothmund, der eine Klinik an der Universität Marburg leitet. Wenn die Parkinson-Krankheit Ursache des Luftröhrenschnitts sei, bestehe das Risiko, dass der Papst die Kanüle dauerhaft behalten müsse. „Mit einer Kanüle im Hals kann man ein relativ normales Leben außerhalb der Klinik führen.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/25/tt/t/rzo130755.html
Freitag, 25. Februar 2005, 16:03 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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