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Freitag, 22. Nov. 19

Frank­fur­t/Main - An der Frank­fur­ter Wert­papier­börse wurden im Par­kett­han­del am 25.02.2005 um 20.05 Uhr fol­gende Schluss­kurse für die 30 Werte des Deut­schen Aktien­index DAX fest­gestellt.

Roberto LavagnaBuenos Aires - Bei der größten Umschul­dung der Finanz­geschichte sind bis zum Fri­sta­blauf am Freitag nach Ein­schät­zung von Finanz­exper­ten bis zu 80 Prozent alter argen­tini­scher Bonds in neue umge­tauscht worden.

Frank­fur­t/Main - Ange­trie­ben von einem freund­lichen Han­dels­ver­lauf der US-Bör­sen hat der deut­sche Aktien­index DAX am Freitag nahe seines Tages­hochs geschlos­sen. Der Lei­tin­dex schloss 1,03 Prozent fester mit…

Frank­fur­t/Main - An der Frank­fur­ter Wert­papier­börse wurden im elek­tro­nischen Handel (Xetra) am 25.02.2005 um 17.51 Uhr fol­gende Schluss­kurse für die 30 Werte des Deut­schen Aktien­index DAX fest­gestellt.

Bonn - Das Bun­des­kar­tell­amt hat einer Mega­fusion in der Abfall­bran­che grünes Licht erteilt: Die Remon­dis Betei­ligungs GmbH (früher: Reth­mann) darf die RWE Umwelt AG über­neh­men.

Jena - Nach einem kräf­tigen Umsatz­sprung 2004 und der Rück­kehr in die Gewinn­zone hegt der ost­deut­sche Tech­nolo­gie­kon­zern Jen­optik Bör­sen­pläne für seine Halblei­ter-Toch­ter.

Jenoptik wieder gut im Geschäft

Jena - Nach einem kräftigen Umsatzsprung 2004 und der Rückkehr in die Gewinnzone hegt der ostdeutsche Technologiekonzern Jenoptik Börsenpläne für seine Halbleiter-Tochter.

Jenoptik-Chef Alexander von Witzleben

Jen­optik-Chef Alex­ander von Witz­leben

Vorstandschef Alexander von Witzleben hatte nach seinem Amtsantritt vor zwei Jahren signalisiert, dass er für das kapitalintensive Geschäft mit dem Bau von Elektronik-Fabriken neue Finanzierungsmöglichkeiten sucht. Nachdem Anfang 2004 Verkaufsverhandlungen gestoppt wurden, rechnen Branchenkreise nun mit einem Börsengang. Die Sparte steuert etwa eine Milliarde Euro zum auf 2,5 Milliarden Euro gestiegenen Jahresumsatz des Konzerns mit 10 800 Beschäftigten bei.

Eine Sprecherin der Jenoptik AG (Jena) wollte Börsenpläne nicht kommentieren. Im Umfeld des Unternehmens hieß es, „die Überlegungen sind noch nicht in einem Stadium, um darüber zu reden”. Bei der Entscheidung hat das Land Thüringen als größter Jenoptik- Einzelaktionär ein Wort mitzusprechen. Nach dpa-Informationen wird ein Börsengang in Singapur erwogen. Erwartet wird dort ein Termin für die Ausgabe von Aktien noch in diesem Jahr, möglicherweise bereits in den kommenden Monaten. Eine vollständige Trennung vom größten Geschäftsfeld gilt jedoch als unwahrscheinlich.

Der Geschäftsbereich Anlagenbau/Reinraumtechnik (Facility Engineering) war im vergangenen Jahr gebündelt und der Hauptsitz von Stuttgart nach Singapur verlegt worden. Neben Projekten beispielsweise für AMD und Infineon in Sachsen ist Jenoptik beim Bau von Chipfabriken und Produktionsstätten für Flachbildschirme vor allem in Asien aktiv. Die am oberen Ende der Prognose liegenden Geschäftszahlen und die Börsenpläne gaben der Jenoptik-Aktie in Frankfurt Auftrieb. Sie notierte am Freitagnachmittag bei 9,79 Euro rund sechs Prozent im Plus und war größter Gewinner im TecDAX.

Nach Unternehmensangaben stieg der Konzernumsatz 2004 um etwa 500 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) werde am oberen Ende der angepeilten Spanne von 45 bis 60 Millionen Euro liegen (2003: 7,9 Mio Euro), teilte Jenoptik mit. Das Ergebnis vor Steuern soll nach vorläufigen Berechnungen etwa 30 Millionen Euro betragen. Angesichts eines „äußerst lebenhaften Auftragseingangs” mit neuer Rekordmarke über 2,2 Milliarden Euro wird mit einer guten Geschäftsentwicklung in diesem Jahr gerechnet. Eine Dividende für 2004 soll es nicht geben.

Konzernchef von Witzleben will vor allem das renditestarken Geschäfts mit Optik, Lasern und Sensoren ausbauen. Der 41-Jährige kündigte kürzlich an, dass der Umsatz im Bereich Optoelektronik von derzeit über 350 Millionen Euro bis 2007 „in Richtung einer halben Milliarde Euro” geht. Außerdem unterhält Jenoptik die Servicesparte Gebäudemanagement mit einem Umsatzvolumen von 400 Millionen Euro. Die Mehrheit am traditionellen Geschäft Gebäudetechnik mit einem Umsatzvolumen von 550 Millionen Euro wurde Ende Januar abgegeben.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/25/wirtschaft/t/rzo130812.html
Freitag, 25. Februar 2005, 17:13 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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