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Freitag, 22. Nov. 19

Frank­fur­t/Main - An der Frank­fur­ter Wert­papier­börse wurden im Par­kett­han­del am 25.02.2005 um 20.05 Uhr fol­gende Schluss­kurse für die 30 Werte des Deut­schen Aktien­index DAX fest­gestellt.

Roberto LavagnaBuenos Aires - Bei der größten Umschul­dung der Finanz­geschichte sind bis zum Fri­sta­blauf am Freitag nach Ein­schät­zung von Finanz­exper­ten bis zu 80 Prozent alter argen­tini­scher Bonds in neue umge­tauscht worden.

Frank­fur­t/Main - Ange­trie­ben von einem freund­lichen Han­dels­ver­lauf der US-Bör­sen hat der deut­sche Aktien­index DAX am Freitag nahe seines Tages­hochs geschlos­sen. Der Lei­tin­dex schloss 1,03 Prozent fester mit…

Frank­fur­t/Main - An der Frank­fur­ter Wert­papier­börse wurden im elek­tro­nischen Handel (Xetra) am 25.02.2005 um 17.51 Uhr fol­gende Schluss­kurse für die 30 Werte des Deut­schen Aktien­index DAX fest­gestellt.

Bonn - Das Bun­des­kar­tell­amt hat einer Mega­fusion in der Abfall­bran­che grünes Licht erteilt: Die Remon­dis Betei­ligungs GmbH (früher: Reth­mann) darf die RWE Umwelt AG über­neh­men.

Jena - Nach einem kräf­tigen Umsatz­sprung 2004 und der Rück­kehr in die Gewinn­zone hegt der ost­deut­sche Tech­nolo­gie­kon­zern Jen­optik Bör­sen­pläne für seine Halblei­ter-Toch­ter.

Argentinien beendet größte Umschuldung der Finanzgeschichte

Buenos Aires - Bei der größten Umschuldung der Finanzgeschichte sind bis zum Fristablauf am Freitag nach Einschätzung von Finanzexperten bis zu 80 Prozent alter argentinischer Bonds in neue umgetauscht worden. Das berichtete die Zeitung „Clarín”.

Roberto Lavagna

Argen­tini­ens Wirt­schafts­minis­ter Roberto Lavagna

Offizielle Zahlen über die Beteiligung und damit über die Frage von Erfolg oder Misserfolg der milliardenschweren Aktion wollte das Wirtschaftsministerium in Buenos Aires erst am kommenden Donnerstag veröffentlichen. Insgesamt standen Forderungen privater Gläubiger von mindestens 100 Milliarden Dollar (rund 75 Mrd Euro) auf dem Spiel.

Die Betroffenen, bei denen es sich in vielen Fällen um Kleinanleger aus Deutschland, Italien und Japan handelte, hatten den mit der Umschuldung verbundenen Verzicht auf fast 70 Prozent ihrer Forderungen als viel zu hoch kritisiert. Seit dem 14. Januar hatten die Inhaber der Papiere die Wahl, die neuen Bonds zu akzeptieren oder die alten, seit drei Jahren nicht mehr bedienten Wertpapiere in der Hoffnung auf erfolgreiche Klagen vor Gericht zu behalten.

Bis zum vergangenen Dienstag waren nach offiziellen Angaben Bonds mit einem Nominalwert von knapp 41 Milliarden Dollar eingetauscht worden. Dies wären in etwa 50 Prozent des Nominalwertes der Papiere mit einem Nennwert von 81,8 Milliarden Dollar gewesen. Wirtschaftsminister Roberto Lavagna hatte eine Beteiligung von 50 Prozent als ausreichend für einen Erfolg und damit das formelle Ende der Zahlungsunfähigkeit genannt.

Anleger rechnen jedoch auf der Basis von 102,6 Milliarden Dollar, was dem Nominalwert der Bonds plus nicht gezahlter Zinsen entspricht. Sollten sich die Prognosen argentinischer Finanzexperten bestätigen, dass 80 Prozent der fraglichen Papiere in neue umgetauscht wurden, wäre dies ein großer finanzieller und politischer Erfolg der Regierung von Präsident Néstor Kirchner.

Als Gründe für den möglichen Erfolg nannten Börsenmakler in Buenos Aires das relativ niedrige internationale Zinsniveau, angesichts dessen das argentinische Angebot relativ günstig erschien. Außerdem hätten viele Anleger resigniert und kaum noch Hoffnung, ihre an sich berechtigten Forderungen vor Gericht durchsetzen zu können. Fraglich war vor allem auch, ob eventuelle Gerichtsurteile überhaupt hätten vollstreckt werden können.

Stefan Engelsberger von der deutschen Interessengemeinschaft Argentinien warf dem Internationalen Währungsfonds (IWF) vor, die Rechte der Kleinanleger zu missachten. Wie die erreichte Beteiligungsquote vom IWF ausgelegt werde, sei Nebensache, sagte Engelsberger der dpa. Der IWF wolle vor allem sein eigenes Geld zurück und das Kapitel Argentinien endlich abschließen. „Das einzige, was stört, sind renitente Anleger, die sich von Argentinien nicht abzocken lassen” wollten, sagte Engelsberger.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/02/25/wirtschaft/t/rzo130913.html
Freitag, 25. Februar 2005, 19:13 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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