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Freitag, 11. März 05

Sven O. HoibyOslo - Der Nor­weger Sven O. Høiby (68), Vater der ins Osloer Königs­haus ein­gehei­rate­ten Prin­zes­sin Mette-Marit, hat in zweiter Ehe eine 34 Jahre jüngere Ex-Strip­perin gehei­ratet. Wie die Sender TV 2 am Frei­tag…

Zeche ZollvereinEssen - Das Freu­den­feu­erwerk für den Einzug des Ruhr­gebiets in die End­aus­schei­dung um die „Kul­tur­haupt­stadt Euro­pas” wird am Frei­tag­abend an sym­bol­träch­tiger Stelle gezün­det: Vor der Essener Kon­zern­zen­trale der…

Ber­lin/Pots­dam - Das Lot­tofie­ber steigt vor der Sams­tag­zie­hung ange­sichts eines Jack­pots von 21 Mil­lio­nen Euro wieder an. Bei den Einsät­zen könnte nach Angaben der zustän­digen Bran­den­bur­ger Lot­toge­sell­schaft bis…

Berlin - Der Count­down läuft: Am Sams­tag­abend ent­schei­det sich, wer für Deutsch­land beim 50. Euro­vision Song Contest in Kiew singen wird. Zehn Kan­dida­ten kon­kur­rie­ren bei der ARD-Show „Ger­many 12 Point­s!” (20.15…

Dresden - Das Dresd­ner Grüne Gewölbe gewährt erst­mals seit mehr als 60 Jahren einen Blick auf die wich­tigs­ten Stücke seines erle­senen Bestan­des an Bern­stein­kunst des 16. bis 18. Jahr­hun­derts.

London - US-Schau­spie­lerin Cameron Diaz (32) ist nach einem Sturz von einer Kommode ins Kran­ken­haus gebracht worden. Wie die „Sun” berich­tet, wurde sie von ihrem Freund Justin Tim­ber­lake (24) gefun­den…

Rennen um Kulturhauptstadt: Freuden-Feuerwerk und „Jetzt erst recht”

Essen - Das Freudenfeuerwerk für den Einzug des Ruhrgebiets in die Endausscheidung um die „Kulturhauptstadt Europas” wird am Freitagabend an symbolträchtiger Stelle gezündet: Vor der Essener Konzernzentrale der RAG, die unter anderem die verbliebenen deutschen Kohlezechen betreibt.

Zeche Zollverein

Bunt erleuchtet strahlt in Essen bei der Kulturveranstaltung ExtraSchicht in der Nacht der Industriekultur, die Kokerei der Zeche Zollverein.

Die Kulturhauptstadt-Bewerbung ist Signal für den Aufbruch in eine neue Zeit: Endlich weg vom Image des hässlichen grauen „Kohlenpotts” hin zur modernen Kulturregion, deren 5,3 Millionen Einwohner mehr als 100 Nationalitäten angehören.

Großer Optimismus herrscht auch im sächsischen Görlitz, obwohl die Stadt von der Jury der Kulturstiftung der Länder hinter Essen auf den zweiten Platz gesetzt worden war. „Hier schlägt das Herz Europas”, sagte der parteilose Oberbürgermeister Rolf Karbaum selbstbewusst. Entscheiden wird Anfang 2006 eine weitere Jury der EU, die dann die von Deutschland vorgeschlagenen Städte und Regionen bereist.

Görlitz sei nach Jahrzehnten Randlage durch die EU-Erweiterung in die Mitte Europas gerückt, sagte Karbaum. Er setzt auf den gemeinsamen Auftritt mit der Partnerstadt Zgorzelec auf polnischer Seite. „Wir sind zwar die kleinste Bewerberstadt, aber wir haben einen großen Vorteil”, sagte Karbaum: „Hier an der Neiße stoßen zwei Länder zusammen.”

Dagegen reklamiert auch NRW-Kulturminister Michael Vesper (Grüne) für Essen und das Ruhrgebiet ein Schmelztiegel Europas zu sein. Mit dem Pfund Multikultur will die Region kräftig wuchern und hat für die Jahre bis 2010 bereits ein deutsch-türkisches Kulturfest auf die Beine gestellt. „Unsere Bewerbung ist die Erste, die das europäische Thema Zuwanderung und Migration ernst nimmt”, betont der Minister.

Besucher von auswärts sollen insbesondere mit den „Kathedralen der Industriekultur” begeistert werden. Von der eindrucksvoll angestrahlten Kulisse eines alten Thyssen-Stahlwerks in Duisburg bis hin zur Bochumer Jahrhunderthalle, die als ehemalige Gaskraftzentrale einer Gussstahlfabrik nun als Hauptspielort des Kulturfestivals Ruhrtriennale dient.

In den meisten der acht ausgeschiedenen Städte reagierten die Kulturmanager gelassen auf das Aus in der Vorrunde mit einem „Jetzt erst recht”. „Das Leben geht weiter und unsere Konzeption geht weiter”, sagte die Oberbürgermeisterin von Halle, Ingrid Häußler (SPD). Die Projekte unter dem Motto „Halle verändert” sollen unverändert fortgeführt werden. Ähnliches war auch aus Lübeck, Potsdam, Kassel, Braunschweig und Bremen zu hören.

Mit Trotz reagierten hingegen die Karlsruher. Die fehlgeschlagene Bewerbung sei „ein Verlust für Europa mehr noch als für Karlsruhe”, brachte der Medienkünstler Peter Weibel die Stimmung der Enttäuschten auf den Punkt. Und Regensburg hofft auf eine zweite Chance: Vielleicht erweitere der Bundesrat ja noch die Kandidatenriege für die Auswahl der EU-Jury im kommenden Jahr wird spekuliert. Und falls nicht, können sich die Regensburger auf noch andere Weihen freuen: Auf die für kommendes Jahr geplante Auszeichnung der Stadt mit dem Unesco-Siegel Weltkulturerbe.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/03/11/magazin/t/rzo134455.html
Freitag, 11. März 2005, 16:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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