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Freitag, 11. März 05

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De-Phazz machen Musik mit Ecken, Kanten und Stil

Hamburg - De-Phazz stehen für einen avantgardistischen Klangmix, ohne sperrig zu sein.

De-Phazz

De-Phazz panschen gern im Matsch und gehen bald wieder auf Tour - grandios!

Die Gruppe hat eine weltweite Fangemeinde, obwohl sie in ihrer deutschen Heimat kaum im Radio zu hören ist.

Eine Radioquote für deutsche Künstler lehnen die Musiker dennoch strikt ab: „Bleib mir weg mit der Quote. Ich möchte mit Beamten nichts zu tun haben, die mir vorschreiben, was ich hören soll”, sagt Bandgründer Pit Baumgartner im dpa-Gespräch. „Diese Unterstützung möchte ich nicht. Dann will ich lieber, dass wir ein Geheimtipp bleiben.”

Doch trotz fehlender Radiopräsenz sind De-Phazz, die gerade ihr neues Album „Natural Fake” veröffentlicht haben, schon längst kein Geheimtipp mehr. Bei ihrem Debüt vor acht Jahren galten sie als Vorreiter in Sachen deutscher TripHop, mittlerweile ist der Bandname ein Symbol für Lounge-Sounds jenseits des Easy Listening. „Ich möchte denken, dass wir was Eigenständiges machen, der Wiedererkennungswert ist uns wichtig”, sagt Baumgartner. Der De-Phazz-Sound sei zwar entspannt, aber keine Hintergrund-Dudelei.

Auf ihrem neuen Album versucht sich die vierköpfige Stammformation, die je nach Projekt von zahlreichen Gastmusikern unterstützt wird, noch stärker von leichten Jazz-Pop-Klängen zu verabschieden. Chansons stehen neben funkigen Stücken, auf Dance-Tracks folgen Cool-Jazz-Einflüsse, Mundharmonika-Klänge ertönen zu Bongos - jeder der 18 Songs setzt eigene musikalische Akzente.

Doch kein Lied verweigert sich dem Zuhörer, keine Sequenz zeigt sich sperrig. Die Songs, so unterschiedlich sie sind, gehen fließend ins Ohr und teilweise ins Bein, offenbaren dabei aber hier und da die gewollten Ecken und Kanten, an denen aufmerksame Hörer gern hängen bleiben werden, woran auch der eindringliche Gesang von Pat Appleton und Karl Frierson seinen Anteil hat. Das ist kaum Musik als Hintergrundrauschen, sondern eher zum genussvollen Hinhören.

Dies ist und bleibt De-Phazz-typisch, auch wenn sich die Musiker dieses Mal vorgenommen hatten, rauer und erdiger zu klingen. „Aber eine gewisse Eleganz kriegst Du einfach nicht raus”, erklärt Baumgartner. Dieser natürliche Stil spiegele sich auch in den jüngsten Bandfotos wider, die die Gruppe in einem Seerosenteich in freier Natur zeigen. „Plötzlich findet man sich bis zur Brust in diesem Wasser drin, alles ist glitschig und stinkig”, sagt Saxofonist Otto Engelhardt. Dennoch sehen die Bilder wie perfekte Studioaufnahmen aus. „Das hat sich so entwickelt, der Dreck und Staub stand plötzlich nicht mehr im Vordergrund”, sagt Baumgartner.

Im April gehen De-Phazz mit den neuen Stücken auf Tour, die live eine Veränderung erfahren sollen, denn die Platte sei kein abgeschlossenes Produkt. „Für mich bilden Studio und Bühne eine Einheit; in diesem Sinne ist die Platte noch nicht ganz abgeschlossen, sondern entwickelt sich musikalisch weiter”, sagt Engelhardt und verspricht überraschende Konzerte: „Wir werden nie die Popkapelle sein, die nur die Hits runterspielt.”

Im April präsentieren De-Phazz ihren „Natural Fake” live in Heidelberg (7.), Darmstadt (8.), Köln (9.), Hamburg (10.), Nürnberg (12.), Dornbirn/Österreich (13.), München (14.), Wien/Österreich (15.), Zürich (18.), Stuttgart (19.), Bern/Schweiz (20.). Weiter geht es im in Bremen (2.), Hannover (3.), Leipzig (8.), Berlin (9.), Dresden (10.) und Kaiserslautern (28.).

www.de-phazz.com

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/03/11/magazin/t/rzo134516.html
Freitag, 11. März 2005, 12:00 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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