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Montag, 9. Dez. 19
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Köln - Will ein Arbeit­geber einem Ange­stell­ten wegen Dieb­stahls frist­los kün­digen, muss er ihm eine bös­artige Absicht nach­wei­sen. Bei einer Nach­läs­sig­keit des Mit­arbei­ters muss der Kün­digung immer eine…

Frank­fur­t/Main - Firmen dürfen während einer lang anhal­ten­den Krank­heit eines Mit­arbei­ters dessen Arbeits­platz weg­ratio­nali­sie­ren und ihm kün­digen. Das hat das hes­sische Lan­des­arbeits­gericht in Frank­furt in einem…

Frank­fur­t/Main - Der wie­der­holte Pri­vat­gebrauch des Dien­stau­tos kann grundsätz­lich eine ordent­liche Kün­digung des Arbeit­neh­mers recht­fer­tigen. Das hat das Arbeits­gericht Frank­furt in einem Urteil fest­gestellt.

Aurich - Bezie­her von Arbeits­losen­geld II müssen ihr Auto nicht ver­kau­fen, wenn es sich um ein ange­mes­senes Modell han­delt. Das hat das Sozi­alge­richt Aurich in einem ver­öffent­lich­ten Beschluss ent­schie­den.

Düs­sel­dorf - Beschäf­tigte brau­chen nicht jede Abmah­nung ihres Arbeit­gebers hin­zuneh­men. Darauf weist die in Düs­sel­dorf ansäs­sige Ver­brau­cher­zen­trale Nord­rhein-West­falen hin.

München - Mob­bing-Opfer haben vor Gericht gute Chancen auf Scha­denser­satz, wenn sie Beweise vor­legen können. Deshalb sollten betrof­fene Per­sonen alle Vor­fälle wie in einem Tage­buch doku­men­tie­ren…

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Fristlose Kündigung wegen Diebstahl nur bei bösartiger Absicht

Köln - Will ein Arbeitgeber einem Angestellten wegen Diebstahls fristlos kündigen, muss er ihm eine bösartige Absicht nachweisen.

Bei einer Nachlässigkeit des Mitarbeiters muss der Kündigung immer eine Abmahnung vorausgehen, so der Anwalt-Suchservice in Köln.

Er beruft sich dabei auf ein Urteil des Arbeitsgerichts Hamburg (Az.: 2 Ca 89/04). In dem verhandelten Fall hatte ein Autowerkstatt-Besitzer einem seiner Mechaniker nach zwölf Jahren fristlos gekündigt.

Der Mann hatte sich einen Viertelliter Scheibenwaschkonzentrat in den Vorratsbehälter seines Autos gekippt, die dafür fälligen 2,38 Euro aber auch zwei Tage später noch nicht gezahlt. Der Chef entließ ihn daraufhin, der Mitarbeiter klagte und bekam Recht. Nach Ansicht der Richter sprachen die Umstände eher dafür, dass der Mann einfach nur vergessen habe, zu bezahlen. Dem Arbeitnehmer hätte deshalb zunächst mit einer Abmahnung vor Augen geführt werden müssen, dass sein Arbeitsplatz auf dem Spiel steht.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/03/11/service/berufbildung/recht/t/rzo134535.html
Freitag, 11. März 2005, 12:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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