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Sonntag, 8. Dez. 19
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Ber­lin/Düs­sel­dorf - Seit 2002 fördert der Staat den Aufbau der pri­vaten Zusatz­rente - benannt nach dem frühe­ren Bun­des­arbeits­minis­ter Walter Riester (SPD) - mit Zulagen und steu­erli­chen Vor­tei­len.

Berlin - Mehr als ein Drittel aller zwei Mil­lio­nen Stu­den­ten in Deutsch­land ist drin­gend auf Neben­jobs ange­wie­sen, um über­haupt stu­die­ren zu können.

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Geförderte Zusatzrente lohnt sich

Berlin/Düsseldorf - Seit 2002 fördert der Staat den Aufbau der privaten Zusatzrente - benannt nach dem früheren Bundesarbeitsminister Walter Riester (SPD) - mit Zulagen und steuerlichen Vorteilen.

Riester Rente

Sparen für die alten Tage. Quelle: "Signal Iduna/dpa/gms

Experten bescheinigen ihr eine gute Rendite, dennoch ist die „Riester-Rente” ein Ladenhüter. Von den theoretisch rund 30 Millionen Berechtigten haben erst knapp 6 Millionen einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen. Ein Grund war das komplizierte Antragsverfahren.

Die Abwicklung sei aber einfacher geworden, unter anderem durch den Dauerzulageantrag, sagt Thomas Bieler von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Während ein Riester-Sparer bislang jedes Jahr die staatliche Zulage beantragen musste, kann er jetzt den Anbieter ermächtigen, die jährlichen Zulageanträge automatisch für ihn zu stellen.

Grundsätzlich sind laut Bieler Anlageformen förderfähig, die im Alter eine steigende oder zumindest gleich bleibende lebenslange Monatsrente garantieren und so die gesetzliche Rente oder Beamtenpension aufbessern helfen. Oft ist dies eine private Rentenversicherung: Laut Michael Gaedicke vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) haben bislang rund 3,5 Millionen Bundesbürger diese Art des Riester-Sparens gewählt. Die zweite, oft genutzte Möglichkeit sind betriebliche Angebote wie Direktversicherungen oder Pensionskassen. Und auch ein Fonds- oder Banksparplan kann gefördert werden.

Die Zulagen setzen sich laut Gaedicke aus der Grundzulage und der Kinderzulage zusammen. „Im Jahr 2005 beläuft sich die volle Grundzulage auf 76 Euro”, so der GDV-Experte. Außerdem gibt es für jedes Kind 92 Euro. Die Zulagen erhöhen sich bis zum Jahr 2008 auf 154 Euro für den Versicherungsnehmer und 185 Euro pro Kind.

Wer die volle Zulage einstreichen will, muss 2005 mindestens 2 Prozent seines Vorjahreseinkommen in einen Riester-Vertrag einzahlen. „Die Zulagen werden davon abgezogen”, sagt Gaedicke. Der Mindesteigenbeitrag steigt 2006 auf 3 und im Jahr 2008 auf 4 Prozent an. Zudem können Beiträge für Riesterverträge bei der Einkommensteuererklärung als Sonderausgaben geltend gemacht werden.

Die Förderung zahlt sich nach Berechnungen der Stiftung Warentst in Berlin aus: Sparer bekommen allein durch die Zulagen je nach Vertragslaufzeit und Einkommen schon eine Rendite von 3 bis 5 Prozent jährlich, heißt es in der Zeitschrift „Finanztest” (Ausgabe 3/2005). Allerdings hat die Riester-Rente auch einen Haken: Das Geld liegt erst einmal fest und kann erst ab dem 60. Lebensjahr ausgezahlt werden.

Welche Art des Riester-Sparens für den einzelnen Berechtigten sinnvoll ist, hängt vor allem vom Alter ab. Für jüngere Sparer eignen sich laut „Finanztest” vor allem Riester-Verträge mit Aktienfonds, dies können auch Rentenversicherungen mit hohem Fondsanteil sein. Für ältere Sparer, etwa 50-Jährige, eigneten sich Bank- und Fondssparpläne mit einem hohen Anteil an Rentenfonds.

Informationen: Der 120-seitige Ratgeber „Die Riester-Rente” ist für 7,80 Euro zuzüglich 2,50 Euro Porto und Versand erhältlich beim Zentralversand der Verbraucherzentrale NRW, Adersstraße 78, 40215 Düsseldorf (Tel.: 0180/500 14 33, Fax: 0211/380 92 35)

Die Riester-Rente: www.vz-nrw.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/03/11/service/berufbildung/t/rzo130458.html
Donnerstag, 24. Februar 2005, 12:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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