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Samstag, 7. Dez. 19
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Saarbrücker BerufsschuleWies­baden - Die Berufs­schu­len in Deutsch­land ver­zeich­nen immer größere Schü­ler­zah­len. Rund 2,76 Mil­lio­nen junger Männer und Frauen lernen im lau­fen­den Schul­jahr 2004/05 an den ent­spre­chen­den Ein­rich­tun­gen.

Hamburg - Eine Schwarze Liste mit den Namen von mehr als 90 unse­riö­sen Anbie­tern von Neben­ver­diens­ten hat die Ver­brau­cher­zen­trale Hamburg online unter www.vz­hh.de bereit­gestellt.

Bie­lefeld - Über den deutsch­land­wei­ten „Girls' Day” am 28. April können sich Mädchen jetzt im Inter­net unter www.­girls-day.de infor­mie­ren.

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Hamburg - Das Siech­tum alter und kranker Men­schen setzt Alten­pfle­gerin­nen am meisten unter Stress. Das erläu­tert die Berufs­genos­sen­schaft für Gesund­heits­dienst und Wohl­fahrts­pflege (BGW) in Ham­burg. Für 91…

Köln - Trotz erschwer­ter Bedin­gun­gen hält das Inter­esse an der Grün­dung von Ich-AGs an. Allein im Januar dieses Jahres gingen mehr als 29 000 Arbeits­lose den Schritt in die Selbst­stän­dig­keit mit staat­licher…

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Vorgesetzte sollten Konflikte ernst nehmen

München - Wenn es um das Rauchen am Arbeitsplatz geht, kochen die Emotionen schnell hoch.

Raucher

Aschenbecher neben der PC-Tastatur am Arbeitsplatz. Archiv: 27.07.2000

Vor allem dann, wenn aufgrund neuer Regelungen nicht mehr im selben Umfang wie bisher geraucht werden darf, reagieren die betroffenen Kollegen oft gereizt.

„Vorgesetzte dürfen das nicht unterschätzen und das als Kinderkram abtun”, sagt Christine Öttl, Coaching-Expertin aus München. „Dabei gibt es ein erhebliches Konfliktpotenzial. Das sollte auch nicht mit dem Hinweis "Regelt das mal unter euch" quittiert werden.” Entscheidend bei solchen Konflikten im Betrieb sei, beide Seiten ernst zu nehmen und möglichst frühzeitig über das Problem zu reden.

Neue Regeln, die das Rauchen in bestimmten Bereichen oder sogar in allen Räumen der Firma verbieten, stoßen nach Öttls Einschätzung am Anfang fast immer auf Widerstand. Allerdings seien manchmal sogar die Raucher selbst froh, wenn sie nicht mehr so leicht wie zuvor rauchen können und dann mit weniger Zigaretten auskommen. Daher sei es unter Umständen eine Überlegung, Raucherpausen gar nicht erst zu erlauben.

„In jedem Fall sind klare Regelungen gut”, sagt Öttl. Wenn Raucher selbst über ihre Zigarettenpausen bestimmen, vergrößere das die Gefahr, dass nicht rauchende Kollegen sauer werden: „Die rechnen dann nach: Wie oft geht der raus? Und sie stellen dann fest: Der arbeitet von acht Stunden nur sieben.” Das sei zwar unter Mitarbeitern, die gut miteinander auskommen, kein Problem. Die Lage könne aber eskalieren.

Raucher sollten sich auf keinen Fall in die „Opfer-Ecke” drängen lassen, empfiehlt Christine Öttl. Wer mit strikten Regeln nicht klar kommt, weil es ohne Nikotin nicht geht, sollte selbst aktiv werden und mit dem Vorgesetzten sprechen. Von Vorteil sei in solchen Fällen, selbst Vorschläge zu machen, wie das Problem gelöst werden könnte. Raucher könnten zum Beispiel anbieten, jeweils vormittags und nachmittags eine zusätzliche Pause zum Rauchen einzulegen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/03/11/service/berufbildung/t/rzo131415.html
Montag, 28. Februar 2005, 11:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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