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Freitag, 11. März 05

Sonnenuntergang über der ElbeFrank­fur­t/Bo­chum - Das ungemüt­liche Win­ter­wet­ter hat sich für das Woche­nende in Deutsch­land fest­gesetzt. Nach der Vor­her­sage des Wet­ter­diens­tes Meteo­media ist flächen­deckend mit Nie­der­schlä­gen bei nied­rigen…

Inns­bruck - Nach hef­tigen Schnee­fäl­len in den ver­gan­genen Tagen ist die Lawi­nen­gefahr in den Alpen wei­ter­hin sehr hoch. Lawi­nen­abgänge haben in Öster­reich und der Schweiz mehrere Men­schen­leben gefor­dert.

Wetterkarte

Hohe Lawinengefahr in den Alpen

Innsbruck - Nach heftigen Schneefällen in den vergangenen Tagen ist die Lawinengefahr in den Alpen weiterhin sehr hoch.

Lawinenabgänge haben in Österreich und der Schweiz mehrere Menschenleben gefordert. Auch am Wochenende wird sich die gefährliche Lage nach Angaben der Warndienste nicht ändern.

Rettungsmannschaften der österreichischen Bergwacht bargen am Freitagmorgen die Leiche eines 47-jährigen Dänen, der am Donnerstag im Gemeindegebiet Großarl im Salzburger Land von einem Schneebrett verschüttet worden war. Nach den bisherigen Ermittlungen hatte der Mann offenbar am Donnerstagmittag die gesicherten Pisten verlassen und dabei das Schneebrett losgetreten. Im Tiroler Unterland bei Achenkirchen wurde am Freitag nach einem deutschen Snowboarder gesucht, der bei einem Lawinenabgang am Donnerstag von den Schneemassen über eine 150 Meter hohe Eiswand gerissen worden war. Sein Freund war ebenfalls von der Lawine mitgerissen worden, hatte sich aber schwer verletzt befreien können und Alarm ausgelöst.

Auch in den Schweizer Alpen fanden zwei Menschen den Tod, wie das Institut für Schnee- und Lawinenforschung am Freitag in Davos mitteilte. Im Kanton Graubünden begrub eine Lawine einen Skifahrer, im Wallis wurde ein Bergsteiger in die Tiefe gerissen.

Fast überall in den Alpen herrschte am Freitag erhebliche Lawinengefahr. In Tirol wurden Skifahrer erneut davor gewarnt, die gesicherten Pisten zu verlassen. Vor allem am Wochenende sei wegen der erwarteten höheren Lufttemperaturen mit vermehrten Lawinenabgängen zu rechnen. Besonders groß sei die Gefahr im Schweizer Kanton Graubünden. Oberhalb von 2000 Metern sei Vorsicht geboten.

In den bayerischen Alpen sollten Ski-Tourengeher lieber noch eine Weile pausieren. Nach Angaben des Lawinenwarnzentrale in Bayern wurde am Freitag die Stufe vier der fünfteiligen Skala erreicht. Eine Lawinenauslösung sei an vielen Steilhängen bereits durch eine geringe Zusatzbelastung möglich. Es könne mit der Erwärmung am Tage auch zu Selbstauslösung kommen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/03/11/wetter/t/rzo134577.html
Freitag, 11. März 2005, 13:54 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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