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Mittwoch, 23. März 05

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NenaHamburg - Nach nur einer Woche auf Platz zwei hat Nena mit „Liebe ist” wieder die Spitze der deut­schen Sin­gle-Charts erobert. Sie ver­drängte Sarah Connor mit ihrem Song „From Zero To Hero” auf den zweiten Rang.

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Han­nover - Um 17 Uhr wurden die Fans hek­tisch. Bei der „Bravo Supers­how” in Han­nover hätte zu diesem Zeit­punkt der ame­rika­nische Rap-Star 50 Cent über den roten Teppich vor der Halle laufen sollen…

„Cosmopolitan Life”: Leonid Agutin & Al Di Meola

Hamburg - Seit ihrem gemeinsamen Auftritt im deutschen Fernsehen bei „Germany 12 Points” ist die musikalische Liaison von Al Di Meola und Leonid Agutin auch hierzulande öffentlich gemacht.

Leonid Agutin & Al Di Meola

Leonid Agutin & Al Di Meola

Zusammen mit Di Meola hat der sympathische Russe mit der markanten Stimme, die stellenweise sehr an Sting erinnert, auf dem Album „Cosmopolitan Life” einiges zu bieten: Einen lebhaften Sound wie man ihn in dieser Art im Westen sicher nicht von einem Osteuropäer erwartet hätte.

Der in Moskau geborene Leonid Agutin ist mit 10 Millionen verkauften Alben Russlands erfolgreichster Musiker. Nach dem Musikstudium begann er 1991 Stücke für russische Künstler zu schreiben, bis ihn dann 1994 sein Debüt „The Barefoot Fella” in seiner Heimat zum Star machte. Sechs weitere CDs folgten, überwiegend mit dem für Agutin typischen Mix aus lateinamerikanischen Rhythmen und russischen Texten. Seit 1996 tourt Agutin regelmäßig in den USA und erfreut sich nicht nur unter den russischen Emigranten einer stetig wachsenden Fangemeinde.

Al Di Meola gehört seit langem zu den besten und populärsten Gitarristen der Welt. Seine Grifftechnik und sein brillantes Spiel machen ihn unverkennbar, und er wird für einen eingängigen Sound zwischen Jazz und Pop bekannt. Unübertroffen das legendäre Trio zusammen mit den Gitarristen Paco de Lucia und John McLaughlin, mit dem Di Meola in den 80er Jahren seine Erfolge krönte, und dem noch so manches andere Highlight, wie 1995 mit Stanley Clarke und Jean-Luc Ponty folgen sollte.

Di Meolas perfektes Gitarrenspiel passt hervorragend zu den Songs von Agutin, der wiederum fasziniert ist von Di Meolas raffinierten Gitarrenriffs und den reichen Harmonien. Di Meola indes bewundert das große Potential von Agutins Kompositionen, die sich schon alle auf der russischen Urversion des Albums finden. Agutins Internetseite zeugt von dem reichen Schaffen des Moskauers, und seine Video-Clips sind eine Empfehlung! Begleitet wird das Duo von einer internationalen Schar exzellenter Musiker.

Wirklich gelungener und überzeugender großer Auftakt des Albums ist „Cuba Africa”, gefolgt vom titelgebenden Stück „Cosmopolitan Life”, dessen treibender Sound vollends überzeugt. Und Agutin hört sich nicht nur an wie Sting, im eher ruhigen „Price to learn” findet sich auch eine musikalische Referenz an dessen „Moon over Bourbon Street”. Wesentlich flotter dann wieder „Tango”, gefolgt vom stampfenden Rhythmus in „Smile”, der Di Meolas „schreiende” E-Gitarre begleitet.

Fragmente der russischen Original-Texte, die Agutin einfügt, untermalen eindrucksvoll die Stimmung einiger Kompositionen. Dabei bleibt bei allen Stücken viel Raum für Di Meolas exzellentes Gitarrespiel, mit dem er mal Agutins Gesang dezent begleitet, mal überragend auftrumpft. Leonid Agutin will mit seiner Musik kulturelle Gegensätze überbrücken, mit Al Di Meola an seiner Seite dürfte ihm dies gelungen sein.

www.dimeola-agutin.com

www.spv.de

www.aldimeola.com

www.agutin.com/index.asp?l=1

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/03/23/magazin/musik/t/rzo136547.html
Samstag, 19. März 2005, 13:28 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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