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Mittwoch, 23. März 05

Trauer um FelixBre­mer­haven - Die Polizei hat keine Beweise für weitere Ver­bre­chen des mut­maß­lichen Kin­der­mör­ders Marc Hoff­mann gefun­den. Auch am Mitt­woch blieben die Ermitt­ler bei ihrer Suche nach einem mög­lichen wei­teren Opfer…

AktenBerlin - Nach jah­relan­gem Rechtss­treit werden an diesem Don­ners­tag erst­mals Stasi-Unter­lagen über Alt-Kanz­ler Helmut Kohl (CDU) her­aus­gege­ben. Kohl (74) habe zunächst geäußerte Beden­ken gegen die Veröf­fent­lichung…

Bisch­kek/Mos­kau - Bei den seit Wochen andau­ern­den Pro­tes­ten in Kir­gisien ist es erst­mals auch in der Haupt­stadt Bisch­kek zu Aus­ein­ander­set­zun­gen zwi­schen Polizei und Stu­den­ten gekom­men.

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Karls­ruhe - Der Weg für den geplan­ten Zugriff von Behör­den auf Kon­toda­ten ist frei. Das Bun­des­ver­fas­sungs­gericht lehnte in einem am Mitt­woch ver­öffent­lich­ten Eil­beschluss eine einst­wei­lige Anord­nung gegen das zum…

Berlin - Arbeit­neh­mer werden im Durch­schnitt nur noch halb so lange krank geschrie­ben wie vor 15 Jahren. Wurden 1990 noch 25 so genannte Arbeits­unfähig­keits­tage je Arbeit­neh­mer regis­triert…

Lufthansa will Swiss nach Übernahme wieder in Aufwind bringen

Frankfurt/Zürich - Die Deutsche Lufthansa will die Swiss nach deren Übernahme rasch wieder in die Gewinnzone führen.

Lufthansa-Maschinen

Die Übernahme der Swiss wirkt sich aufs operative Ergebnis der Lufthansa aus.

Ein positives Ergebnis 2007 sei realistisch, sagte Lufthansa- Vorstandschef Wolfgang Mayrhuber in Frankfurt bei der Vorlage der Lufthansa-Bilanz.

Zugleich dämpfte Mayrhuber Spekulationen über mögliche weitere Zukäufe: „Wir übernehmen uns nicht.” Zudem ergänzte er: „Die Fantasien lasse ich bei Ihnen.”

Am Vorabend hatten die Lufthansa und die angeschlagene Swiss die Übernahme besiegelt, nachdem die Aufsichtsgremien und die Mehrheit der Swiss-Großaktionäre zugestimmt hatten. Der Gesamtpreis beträgt bis zu 310 Millionen Euro. Außerdem übernimmt die Lufthansa Swiss- Schulden in Höhe von rund 380 Millionen Euro.

Wegen der Kosten für die Übernahme rechnet die Lufthansa für das laufende Jahr nur mit einem stagnierenden operativen Ergebnis. Im Vorjahr hatte Lufthansa einen operativen Gewinn von 383 Millionen Euro (2003: 36 Millionen Euro) erzielt. Unter dem Strich betrug der Gewinn vor allem auf Grund von Sondererlösen durch den Verkauf von Beteiligungen 404 Millionen Euro. 2003 war noch ein Rekordverlust von fast einer Milliarde Euro wegen Sonderabschreibungen aufgelaufen. Der Umsatz stieg 2004 um 6,3 Prozent auf knapp 17 Milliarden Euro. Durch die Integration der Swiss in die Lufthansa sollen vom Jahr 2008 an Einspar-Effekte in Höhe von jährlich 165 Millionen Euro entstehen.

Zur Sicherheit der Arbeitsplätze bei Swiss sagte Mayrhuber, die Sanierungsanstrengungen könnten nicht ausgelagert werden. Er sei aber sicher, dass der Wille zu einer gemeinsamen Perspektive vorhanden sei. Swiss hatte im Januar den Abbau von weiteren rund 1000 Stellen und den Verkauf von 13 kleineren Flugzeugen angekündigt. Die Swiss hat derzeit rund 7900 Mitarbeiter, die Lufthansa rund 90 000 Beschäftigte. Mayrhuber bekräftigte, dass die Flotte der Swiss für Langstreckenflüge um zwei Maschinen aufgestockt werden könnte, was in Zürich zusätzliche Arbeitsplätze schaffen würde.

In den vergangenen Tagen war spekuliert worden, dass Lufthansa nach der Swiss weitere Fluggesellschaften in Europa übernehmen könnte. Lufthansa-Finanzchef Karl-Ludwig Kley sagte, das Unternehmen stehe in Kontakt mit dem Bundeskartellamt über eine Aufstockung des Anteils an Eurowings. Bisher besitzt Lufthansa 49 Prozent an dem Unternehmen, das überwiegend in Privatbesitz ist. Über Eurowings ist die Lufthansa indirekt auch an dem Billigflieger Germanwings beteiligt, der in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen ist.

Mit der Übernahme durch die Lufthansa wird die Swiss künftig auch dem weltweit größten Luftfahrtbündnis Star Alliance angehören. Die 16 Gesellschaften des Bündnisses stimmen ihre Flugpläne aufeinander ab und haben ein gemeinsames Vielfliegerprogramm. Die Übernahme der Swiss sei von allen Allianz-Partnern begrüßt worden, sagte Mayrhuber.

Die EU-Kommission sieht in der Swiss-Übernahme durch die Lufthansa keine grundsätzlichen wettbewerbsrechtlichen Probleme. „Wir sind nicht in der Situation, in der ein Monopol entsteht”, sagte der für Verkehrsfragen zuständige EU-Kommissar Jacques Barrot in Washington.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/03/23/news/t/rzo137677.html
Mittwoch, 23. März 2005, 15:14 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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