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Mittwoch, 23. März 05

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Berlin - Arbeit­neh­mer werden im Durch­schnitt nur noch halb so lange krank geschrie­ben wie vor 15 Jahren. Wurden 1990 noch 25 so genannte Arbeits­unfähig­keits­tage je Arbeit­neh­mer regis­triert…

Historischer Tiefststand: Krankentage seit 1990 fast halbiert

Berlin - Arbeitnehmer werden im Durchschnitt nur noch halb so lange krank geschrieben wie vor 15 Jahren.

Kranker

Die deutschen werden immer seltener krank: Folge eines unsozialen Klimas oder einfach Kampf gegen Blaumacher?

Wurden 1990 noch 25 so genannte Arbeitsunfähigkeitstage je Arbeitnehmer registriert, waren es 2004 durchschnittlich noch 13.

Wie der Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) am Mittwoch in Berlin mitteilte, wurde bei den krankheitsbedingten Fehlzeiten damit ein Tiefstwert seit Beginn der Statistik im Jahre 1976 erreicht.

2004 hatte der Krankenstand mit nur noch 3,6 Prozent seinen absoluten Tiefstand erreicht. In den 70er Jahren lagen die Krankenstände durchweg bei über fünf Prozent, in den 80er Jahren kletterten sie auf bis zu 5,7 Prozent. Hauptsächlich die Angst um den Arbeitsplatz sorgt seit Jahren dafür, dass sich immer weniger Beschäftigte krank melden. Ein weiterer Grund ist nach BKK- Erkenntnissen, dass Langzeitkranke immer seltener berufstätig sind.

Der BKK Bundesverband erfasst und analysiert nach eigenen Angaben die Daten von 6,75 Millionen Sozialversicherungspflichtigen und damit jedes vierten Beschäftigten in Deutschland. Damit biete die Analyse ein repräsentatives Bild der Gesamtbevölkerung. Der mit 3,7 Prozent ohnehin schon niedrige Krankenstand von 2003 sank danach im vergangenen Jahr auf unter 3,6 Prozent. Im Jahr 2000 waren 40 Prozent der Beschäftigten an keinem Arbeitstag arbeitsunfähig, im Jahr 2004 waren es bereits 44 Prozent.

Kurzzeiterkrankungen bis zu drei Tagen nahmen zuletzt leicht zu. Sie machten 35 Prozent der Fälle aus, im Jahr 2000 waren es noch 32 Prozent. Überwiegend kurze Krankenzeiten gab es laut BKK-Statistik bei Bank- und Versicherungsbeschäftigten sowie bei Lehrern. Jedoch war der Anteil der Kurzzeiterkrankungen an allen Krankheitstagen mit sechs Prozent „sehr gering”. Ausschlaggebend für die Höhe des Krankenstandes waren Langzeitfälle mit mehr als sechswöchiger Krankheitsdauer: Obwohl sie 2004 nur vier Prozent der Fälle ausmachten, gingen 41 Prozent der Krankheitstage auf ihr Konto.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/03/23/news/t/rzo137696.html
Mittwoch, 23. März 2005, 17:32 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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