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Mittwoch, 23. März 05

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Bisch­kek/Mos­kau - Bei den seit Wochen andau­ern­den Pro­tes­ten in Kir­gisien ist es erst­mals auch in der Haupt­stadt Bisch­kek zu Aus­ein­ander­set­zun­gen zwi­schen Polizei und Stu­den­ten gekom­men.

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Berlin - Arbeit­neh­mer werden im Durch­schnitt nur noch halb so lange krank geschrie­ben wie vor 15 Jahren. Wurden 1990 noch 25 so genannte Arbeits­unfähig­keits­tage je Arbeit­neh­mer regis­triert…

Ausschreitungen in kirgisischer Hauptstadt Bischkek

Bischkek/Moskau - Bei den seit Wochen andauernden Protesten in Kirgisien ist es erstmals auch in der Hauptstadt Bischkek zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Studenten gekommen.

Unruhen in Kirgisien

Polizeilinie während einer Demonstration in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek

Gewaltsam trieben Einsatzkräfte in Zivil die etwa 400 Anhänger der Opposition auseinander, wie Augenzeugen berichteten.

Mehrere Dutzend Gegner des autoritär regierenden Präsidenten Askar Akajew wurden festgenommen. Nach einigen Stunden in Polizeigewahrsam wurden die jungen Menschen durch richterlichen Beschluss wieder freigelassen.

Der am Mittwoch ernannte Innenminister Keneschbek Djuschebajew schloss bei künftigen Protestkundgebungen einen Schusswaffengebrauch nicht aus. „Um die verfassungsgemäße Ordnung in Kirgisien wieder herzustellen, erlaubt das Gesetz der Polizei die Anwendung von Gewalt, darunter Schusswaffen”, sagte Djuschebajew. Man werde die Waffen aber nicht gegen friedliche Demonstranten einsetzen.

Die Regierungsgegner kontrollieren Teile von Südkirgisien, das von der usbekischen Minderheit der früheren Sowjetrepublik geprägt ist. In der Hand der Akajew-Gegner ist auch die zweitgrößte Stadt des Landes, Osch. Vom Süden aus setzte sich am Abend eine Kolonne aus zehn Autobussen in Gang, die hunderte Oppositionsanhänger in die 800 Kilometer entfernte Hauptstadt bringen sollte.

Die Opposition demonstriert gegen Manipulationen bei der Parlamentswahl Ende Februar. Angesichts der angespannten Lage wechselte der Präsident am Mittwoch neben dem Innenminister auch den Generalstaatsanwalt aus.

Nach Einschätzung von Experten stimmen sich die unterschiedlichen Oppositionsgruppen im Land zunehmend besser untereinander ab. „Die Regierungsgegner werden mit jedem Tag organisierter. Sie finden auch zunehmend Unterstützung in der Bevölkerung”, sagte der Bischkeker Politologe Emil Jurajew der dpa.

Im Gegensatz zu den Protestbewegungen in der Ukraine und Georgien fehlt der kirgisischen Opposition aber eine Führungsfigur. Die russische Militärführung äußerte sich besorgt über die Entwicklung in der ehemaligen Sowjetrepublik. „Ich hoffe, dass die so genannte Opposition, die seit langem nichts mehr unter Kontrolle hat, die Kraft zur Beruhigung und zum politischen Dialog findet”, betonte Verteidigungsminister Sergej Iwanow in der nordrussischen Stadt Tscherepowez. Russland hat in Kirgisien 500 Soldaten und 20 Flugzeuge stationiert, hat aber mehrfach betont, es wolle sich nicht in einen innerkirgisischen Konflikt einmischen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/03/23/news/t/rzo137868.html
Mittwoch, 23. März 2005, 20:30 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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