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Mittwoch, 8. Jul. 20

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Lancia Y genau unter die Lupe nehmen

Stuttgart - Der Lancia Y gilt nach Angaben der Sachverständigen-Organisation Dekra als nobel ausgestatteter Kleinwagen.

Lancia Y

Von 1996 bis 2003 als Neuwagen auf dem Markt: Lancia Y. (Bild: Lancia/dpa/gms)

Die Basis des Lancia ist aber alles andere als ungewöhnlich, vielmehr setzt der Hersteller größtenteils auf Technik aus den Fiat-Regalen.

Seine Karosserie bietet einen Schuss Extravaganz, im Inneren zeigen Details wie Sitzbezüge mit Alcantara, dass es Luxus nicht nur in der Oberklasse gibt. Beim Gebrauchtkauf sollten Interessenten das Wunschobjekt laut Empfehlung der Dekra in Stuttgart genau anschauen - die Qualität sei nicht immer gleich gut.

Im Alltagsbetrieb zeichne sich der Lancia Y durch eine gute Handlichkeit und sichere Fahreigenschaften aus, urteilen die Experten. Die Sicherheitsausstattung war bei der Einführung im Jahr 1996 allerdings nicht immer komplett. So gab es den Beifahrer-Airbag anfangs nur in einigen Modellen, erst 1998 wurde er zum Standard. Gleiches gilt für die Servolenkung.

Bei der Begutachtung eines Gebrauchten ist es laut Dekra besonders wichtig, einen Blick auf die Verarbeitung zu werfen. Hier gibt es Unterschiede, die unter anderem darüber entscheiden können, ob der Kleinwagen die Insassen mit stärkeren oder geringen Windgeräuschen belästigt. Eine Probefahrt sollte auf jeden Fall vorgenommen werden.

Bei den Motoren des Y ist die Auswahl eher beschränkt. Angeboten werden Vierzylinder-Benziner mit 40 kW/55 PS bis 63 kW/85 PS. Die schwächeren Varianten gelten laut Dekra als durchaus ausreichende und preiswertere Wahl für den Stadtverkehr.

Bei den Hauptuntersuchungen bekommen vergleichsweise wenige Lancia Y ohne Mängel die Plakette: 60,5 Prozent der vier bis fünf Jahre alten Fahrzeuge werden als fehlerfrei eingestuft. Bei den sechs bis sieben Jahre alten sind es noch 46,7 Prozent. Zu den häufigsten Mängeln zählen neben Defekten an der Beleuchtung auch solche an Motor, Auspuff und Elektrik.

Einen gebrauchten Lancia Y gibt es für weniger als 3000 Euro. Wer mehr investiert, bekommt laut Schwacke-Liste einen Y 1.2 LS mit 44 kW/60 PS aus dem Jahr 2000 für 5000 Euro. Ein Y 1.2 16V „Elefantino rosso” aus dem letzten Baujahr 2003 kostet etwa 9250 Euro.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/03/23/service/auto/auszweiterhand/t/rzo134504.html
Freitag, 11. März 2005, 11:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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