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Mittwoch, 27. Mai. 20

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Was hinter Halogen und Xenon steckt

Aachen/Lippstadt - Kaum jemand weiß wirklich, was hinter dem Glas der Scheinwerfer für das Licht in der Nacht sorgt.

Licht im Dunkel

Welche Technologie in den Lampen steckt, wissen nur wenige. (Bild: DVR/dpa/gms)

Es gibt unterschiedliche Arten von Halogenlampen und Xenon oder Bi-Xenon. Und bald wird die Lichterzeugung noch einmal revolutioniert werden.

Zu den bekanntesten Größen im Leuchten-Dschungel gehört die H4-Lampe. „Diese Lampen sind in den achtziger Jahren zum Standard geworden”, sagt Magnus Geisler vom ADAC-Technikzentrum im bayrischen Landsberg. Ihre Vorteile überstrahlten im wahrsten Wortsinn die bis dahin üblichen Bilux-Lampen. „Durch die Füllung mit Halogen konnte die so genannte Glühwendel heißer werden, ohne kaputt zu gehen. So wurde mehr Licht erzeugt, ohne mehr Leistung zu erfordern.”

Heute sind H4-Leuchten immer noch im Gebrauch und haben sogar eine Sonderstellung: „Die H4-Leuchten sind die einzigen Zweifadenlampen”, erklärt Ulrich Köster vom Scheinwerfer-Hersteller Hella in Lippstadt. „Das bedeutet, dass Abblend- und Fernlicht aus einem Scheinwerfer kommen können.”

Daneben gibt es eine Reihe von Einfaden-Halogenlampen - von H1 über H3 bis H7 oder H11. Diese Lampen sind auf die gebräuchlichen Klarglas-Scheinwerfer abgestimmt. Während das Licht früher durch die geriffelten Streuscheiben der Scheinwerfer verteilt wurde, regelt dies heute die Anordnung der Spiegel in den Reflektoren. Das Ergebnis zeigt sich bei der Lichtausbeute: „Bei Scheinwerfern mit Streuscheiben hatte man eine Lichtausbeute von 20 bis 30 Prozent - nur so viel Licht kam durch”, erklärt Gunnar Eberhardt vom Hersteller Osram in München. Heute liege der Wirkungsgrad bei rund 50 Prozent.

Anders als Einfaden-Lampen, bei denen immer ein Draht zum Glühen gebracht wird, funktionieren Xenon-Lampen: „Hier handelt es sich um ein kleines, mit Xenon-Gas gefülltes Glasgefäß”, sagt Philips-Sprecherin Alexandra Guennewig in Aachen. „Darin stehen sich zwei Elektroden gegenüber, zwischen denen ein Lichtbogen erzeugt wird.” Auf diese Weise kann im Vergleich zu Halogen 300 Prozent mehr Licht erzeugt werden. „Man sieht 50 bis 70 Meter weiter und hat auch mehr Licht zum Ausleuchten des Straßenrandes.”

Doch Xenon ist nicht gleich Xenon. Bei „einfachen” Xenon-Lampen wird das Fernlicht immer noch mit Halogenleuchten erzeugt. Bi-Xenon-Leuchten sind dagegen für Abblend- und Fernlicht zuständig. Der Wechsel zwischen beiden Möglichkeiten ähnelt laut Ulrich Köster dem Prinzip des Diaprojektors: „Vor dem Abblendlicht befindet sich eine Blende, die beim Einschalten des Fernlichts weggeklappt wird.”

Dieses Prinzip dürfte auch Basis eines neuen Systems sein. Wenn der Gesetzgeber es zulässt, wird laut Ulrich Köster schon 2007 mit dem „Adaptive Frontlighting System” (AFS) zu rechnen sein. Dabei schalten die Scheinwerfer mit Satelliten- und Sensor-Unterstützung selbstständig auf Stadt-, Landstraßen- oder Autobahnlicht um.

Ein paar Jahre länger wird es bis zur nächsten Leuchtengeneration dauern: Leuchtdioden (LED). „Die LEDs werden etwa im Jahr 2012 dazu kommen”, vermutet Alexandra Guennewig. Bis dahin gelte es, die Lichtausbeute weiter zu entwickeln. Derzeit brauche man noch Unmengen von Dioden, um genug Licht an der Wagenfront zu ermöglichen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/03/23/service/auto/t/rzo136393.html
Freitag, 18. März 2005, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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