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Donnerstag, 9. Jul. 20

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„Familienplausch” im Toggenburg

Wildhaus - Die kleinen „Skihasen” haben auch sonst ihren Spaß - aber wenn „Snowli” kommt, macht das Rutschen auf den Brettern gleich nochmal so viel Spaß.

Toggenburg

Blick auf die Churfisten von der Alp Gamplüt. (Bild: Heidmann/dpa/gms)

Die jungen Gäste in der Skiregion Wildhaus-Unterwasser-Alt St. Johann lieben die hasenähnlichen Figur.

Die kleine Britta aus Stuttgart strahlt und winkt „Snowli” begeistert zu, der im Winter jeden Vormittag im Kinderland der Skischule für Motivation sorgt. Die Landschaft im Schweizer Toggenburg liegt nah bei Zürich - kein Wunder, dass vor allem Süddeutsche und natürlich die Schweizer selber das Skigebiet für sich entdeckt haben.

Das Toggenburg ist eine Alternative zu Rummel und riesigen Skischaukeln. Das Prädikat „familienfreundlich” wird jedes Jahr neu verdient. In der Hochsaison kümmern sich an die 60 Skilehrer vor allem um die jungen Skifahrer. Die Eltern können sich ohne Zeitdruck ins Skigebiet wagen, denn ihre Kinder werden auch mittags betreut, sagt Skischulchef Christian Schmid aus Wildhaus. Ein Ski-Karussell, ein Pinoccio-Lift, ein Ponylift und ein „Zauberteppich”, der die ganz Kleinen den Berg hinaufzieht, sorgen für stressfreien Unterricht. Wer müde ist, kann sich im Tipi-Zelt ausruhen.

Familienfreundlich heißt aber nicht , dass nur Kinder ihren Spaß im winterlichen Toggenburg haben. Der Funpark in Wildhaus genießt bei den Boardern Anerkennung. Gute Ausstattung, gute Musik, faire Getränkepreise, anständiger Grill - die Snowboarder sind mit der Szene zufrieden.

Das Toggenburg ist nicht hochalpin, es geht bis etwa 2260 Meter hinauf. Aber die Gegend galt immer als einigermaßen schneesicher. Heute helfen wie überall die Skikanonen nach, so dass Talabfahrten meist möglich sind. Eine kleine Skischaukel ist übrigens doch entstanden, denn die drei Orte Wildhaus, Unterwasser und Alt St. Johann sind miteinander verbinden: Mehr als 50 Kilometer Pisten, 19 Lifte und Sesselbahnen bringen genug Abwechselung. Wer Glück hat, erwischt eine Ferienwohnung oder ein Hotel, das mitten im Skigebiet liegt und kann bis vor die Haustür rutschen. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn im Thur-Tal gibt es mit mehr als 200 Ferienhäusern und -wohnungen ungewöhnlich viele solcher privaten Quartiere.

Kaum zu glauben, aber durchaus amtlich: Im Toggenburg wurde die erste Langlaufschule der Schweiz gegründet. Entsprechend groß ist das Angebot an Loipen, rund 100 Kilometer können im klassischen Stil oder mit Skating bewältigt werden. Wer mal Skipause machen will, kann den Toggenburger Sagenweg erkunden. Wer den im Winter präparierten Weg komplett ablaufen will, braucht an die drei Stunden. Mit Kindern sind deshalb Teilstrecken empfohlen, bevor man sich auf der Alp Sellamatt an der lokalen Spezialität mit dem schönen Namen „Schlorzifladen” versucht - ein Kuchen, gefüllt mit gedörrten Birnen.

Mögen die Kinderskischule, der Funpark, die Loipe oder die Skipiste die Familie an manchen Tagen trennen, so dürfte sie ein Geheimtipp vereinen: Mit zwei kleinen privaten Gondeln geht es am Ortsrand von Wildhaus hinauf auf die Alp Gamplüt. Oben angekommen, entlockt das Panorama der Gebirgskette Churfirsten im Gegenlicht den Großen ein Ah und Oh, während der Nachwuchs schon die Schlitten für die Abfahrt aussucht. Dann geht's gemeinsam hinunter ins Tal - durchaus mit Karacho und viel Neuschnee im Gesicht. Das ist ein „Familienplausch” (Familienspaß), wie ihn nicht nur die Toggenburger lieben.

Informationen: Toggenburg Tourismus, CH-9658 Wildhaus (Tel. von Deutschland: 0041/71/998 60 00, Fax: 0041/71/998 60 01).

www.toggenburg.org

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/03/23/service/reise/reisetipp/t/rzo119451.html
Freitag, 14. Januar 2005, 11:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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